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FIBO CONGRESS Referenten

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Joshua Berger

M. Sc. Sportwissenschaft, wissenschaftlicher Mitarbeiter Sportwissenschaften TU Kaiserslautern

Joshua Berger arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Kaiserslautern im Fachbereich Sportwissenschaften, Arbeitsgemeinschaft Bewegungs- und Trainingswissenschaften. Sein Promotionsvorhaben bezieht sich im Schwerpunkt auf Ganzkörper-EMS-Training und dessen Auswirkungen auf den menschlichen Organismus sowohl bei untrainierten Probanden als auch bei Hochleistungsathleten. Speziell die Auswirkungen auf sportartspezifische Leistungsparameter wie Sprint-, Sprung- und Kraftleistungen stehen hierbei im Vordergrund. Des Weiteren betreut er die Leistungsdiagnostiken der Kooperationspartner der Technischen Universität Kaiserslautern sowohl in der Durchführung und Planung als auch in der Auswertung und Ermittlung der daraus resultierenden Inhalte für das sportartspezifische Training. Seit 2017 ist er Mitglied im EMS-Fachkreis, welcher sich mit aktuellen Themen rund um das EMS-Training sowie mit praktischen Leitlinien für den konventionellen Gebrauch befasst.

Vorträge

Evidenzbasiertes Ganzkörper-EMS-Training mit unterschiedlichen Leistungsgruppen

Ganzkörper-EMS-Training (GK-EMS) wird bereits seit vielen Jahren sowohl im kommerziellen Bereich als auch im Leistungssport eingesetzt, um gezielt die Leistung und das Wohlbefinden von Kunden und Athleten zu steigern. Die Effektivität bei gleichzeitiger Zeitersparnis stellt hierbei einen maßgeblichen Faktor dar. Wie muss man das Training allerdings gestalten, um eine Leistungssteigerung zu erreichen? Wie verbinde ich den leistungssportlichen Alltag mit einem zusätzlichen GK-EMS-Training und wie lange muss ich trainieren, um Erfolge zu generieren? Was sind die positiven Effekte eines regelmäßigen GK-EMS-Trainings auf den Organismus? Der Vortrag von Joshua Berger befasst sich mit genau diesen Fragen. Es wird ein Einblick in die Trainingsplanung und -durchführung sowohl für Breiten- als auch Leistungssportler geben sowie spezifische Inhalte des GK-EMS-Trainings erläutert. Hierbei werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Trainingsplanung mit Kunden oder Athleten dargestellt sowie für verschiedene Sportarten ein Einblick in die Durchführung eines GK-EMS-Trainings gegeben.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie die Belastung beim GK-EMS-Training für unterschiedliche Leistungsgruppen gestaltet werden muss, um Anpassungen zur erzielen
– wie GK-EMS in die Trainingsroutine bei Leistungssportlern integriert werden kann
– wie sich Freizeit- und Leistungssportler beim GK-EMS-Training unterscheiden

Patrick Berndt

Sportwissenschaftler, Personal Trainer, Dozent der DHfPG und BSA-Akademie, Experte für Krafttraining

Patrick Berndt studierte Sportwissenschaften an der Universität des Saarlandes mit den Interessenschwerpunkten Leistungssport sowie Bewegungs- und Sporttherapie. Bereits während des Studiums sammelte Patrick Berndt Erfahrungen als wissenschaftliche Hilfskraft in den Arbeitsbereichen Trainingswissenschaft und Sportsoziologie sowie in der Leitung und Verwaltung des Biomechanik-Labors am Sportwissenschaftlichen Institut der Universität des Saarlandes. Seit 2015 ist er außerdem als Personal Trainer sowie als Kraft- und Athletiktrainer bei Bundesligamannschaften aus verschiedenen Sportarten tätig. Patrick Berndt ist Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Trainings- und Bewegungswissenschaft der DHfPG sowie im Fachbereich Fitnesstraining der BSA-Akademie. Des Weiteren arbeitet er zurzeit an seiner Promotion im Themenfeld der Trainingswissenschaft und wirkt an Forschungsprojekten der DHfPG im Bereich des Krafttrainings mit.

Vorträge

Moderne Ansätze zur flexiblen Intensitätssteuerung im Krafttraining

Im Krafttraining wird seit Jahrzehnten die maximal realisierbare Last für eine bestimmte Wiederholungszahl als primärer Parameter zur Steuerung der Belastungsintensität verwendet. Die individuelle, maximal realisierbare Trainingslast ist allerdings von täglich variierenden Faktoren, wie beispielsweise der akuten zentralen und peripheren Ermüdung, der Motivation sowie dem Ernährungs-, Erholungs- und Hydrationsstatus abhängig. Aus diesem Grund können starre Intensitätsangaben (in % 1-RM/X-RM) unter Umständen zu ungenau sein, um Athleten täglich entsprechend ihrer aktuellen individuellen Leistungsfähigkeit zu beanspruchen. Die fehlende Berücksichtigung der Tagesform im Kontext der Intensitätssteuerung bedingt, dass die durch Training hervorgerufenen Belastungsreize entweder zu niedrig sind, um Trainingsanpassungen in den jeweiligen Funktionssystemen hervorzurufen, oder zu hoch sind, um optimale Adaptationen hervorzurufen, da die Regenerationszeit verlängert wird. Dementsprechend stellt die Implikation moderner Ansätze zur Intensitätssteuerung im Krafttraining eine durchaus vielversprechende Möglichkeit dar, um tagesformabhängige Leistungsschwankungen abzufangen und den Athleten in jeder Einheit optimal beanspruchen zu können.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welche Faktoren die Leistungsfähigkeit tagesindividuell beeinflussen können
– was Velocity Based Training ist und wie man diesen Ansatz praktisch umsetzen kann
– was autoreguliertes Krafttraining ist und wie man es in der Trainingspraxis anwenden kann
– welche Vorteile und Besonderheiten diese modernen Steuerungsansätze aufweisen

Marius Brandt

Sportphysiotherapeut sowie Lauf- und Marathoncoach, Praxisbesitzer seit 2006
Seit 2006 führt Marius Brandt seine Praxis in Bremen mit einem 20-köpfigen Team. Er hat vielfältige Erfahrungen in der Betreuung von Profi- und Extremsportlern, zum Beispiel hat er die Handballbundesligamannschaft SG Achim/Baden und die Leichtathletikmannschaft des SV Werder Bremen begleitet. Zudem bereitete Marius Brandt die Hockeynationalmannschaft Damen (A-Kader) auf die Olympischen Spiele 2008 vor. Marius Brandt hat sich unter anderem in den Bereichen Sportrehabilitation, Lauf- und Marathoncoaching sowie Leistungsdiagnostik weitergebildet.

Vorträge

Prävention von Verletzungen und Beschwerden – Therapieansätze – Rehabilitation
Rund vier Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren und 42 Kilometer laufen – das sind die Distanzen der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii. Im Oktober 2019 gingen die Meldungen zu den aktuellen Ergebnissen durch die Presse. Während Jan Frodeno und Anne Haug jubeln konnten, musste Patrick Lange den Wettkampf wegen eines Schwindelanfalls abbrechen. Freud und Leid liegen gerade bei diesen extremen Sportarten eng beieinander. Die erste wichtige Frage lautet: Wie können Therapeuten und Trainer aus diesen extremen Leistungen den Transfer in den Therapiealltag schaffen – sowohl körperlich als auch mental. Die zweite Frage lautet: Welche Therapie- und Rehabilitationsansätze sind effektiv, wenn es bereits zu Verletzungen oder Überlastungsbeschwerden gekommen ist.
In diesem Workshop erfahren Sie:
– welche Anforderungen die Extremsportler körperlich mitbringen sollten
– wie Sie solche Athleten auf den Wettkampf vorbereiten
– welche Verletzungen und Beschwerden häufig auftreten
– welche Strategien für die Therapie und Rehabilitation im Therapiealltag sinnvoll sind

Jens Brehm

M. A. Prävention und Gesundheitsmanagement

Der Gesundheitswissenschaftler Jens Brehm ist als Autor, Dozent und Referent im Fachbereich Gesundheitsförderung/Betriebliches Gesundheitsmanagement für die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement sowie die BSA-Akademie tätig (www.dhfpg-bsa.de). Durch seine mehrjährige Beratertätigkeit verfügt er über umfassende Praxiserfahrung sowohl beim Aufbau eines strategischen BGM als auch bei der Umsetzung spezifischer betrieblicher Präventionsmaßnahmen.

Vorträge

Wie auf Grundlage einer gezielten Analyse die Gesundheit des Muskel-Skelett-Systems verbessert werden kann

Beschwerden und Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems gehören zu den häufigsten Gründen für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland. Als Ursachen hierfür werden unter anderem körperliche Fehlbelastungen im Beruf wie beispielsweise schwere körperliche Arbeit, das Einnehmen von Zwangshaltungen aber auch bewegungsarme Tätigkeiten verantwortlich gemacht. Doch ab wann wird eine Tätigkeit als gesundheitsgefährdend eingestuft und welche Maßnahmen können ergriffen werden, um das Muskel-Skelett-System gesund zu halten?

Ein wesentliches Element zur Prävention von Muskel-Skelett-Erkrankungen im beruflichen Umfeld ist die Erfassung und Bewertung arbeitsbedingter körperlicher Belastungen. Dadurch können Belastungsspitzen erkannt und geeignete Maßnahmen zur Vermeidung hoher Belastungen abgeleitet werden. Auf diese Weise fördern Unternehmen nicht nur die Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und Motivation Ihrer Mitarbeiter, sondern werden auch zu attraktiven Arbeitgebern.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welche Instrumente zur Erfassung und Bewertung arbeitsbedingter körperlicher Belastungen geeignet sind
– wie auf dieser Basis zielgerichtete Interventionen eingeleitet werden können
– wie dadurch die muskuloskelettale Gesundheit nachhaltig beeinflusst werden kann

Nicole Capelan

BBA General Management mit Schwerpunkt Personal, Beraterin für wertebasierte Personalauswahl
Nicole Capelan hat neben ihrem Wirtschaftsstudium, durch ihre Tätigkeit als Clubmanagerin und spätere Betreiberin eines Fitnessclubs, den Wandel der Branche aus verschiedenen Perspektiven kennengelernt. Diese Erfahrungen bringt sie seit mehr als 15 Jahren in ihr Beratungsunternehmen ein. Zu ihren Tätigkeitsfeldern zählen heute die strategische Entwicklung der Unternehmen, die operative Prozessoptimierung und die Teamentwicklung. Die passgenaue, wertebasierte Personalbeschaffung und -führung ist einer der wichtigsten Bausteine in der Unternehmensführung. Sie ist als Dozentin, Autorin und Tutorin für die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und BSA-Akademie tätig. Darüber hinaus betreut sie Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Rahmen des Career Service der DHfPG. Die Haupttätigkeit liegt dabei im Arbeitgeberservice, der insbesondere bei der Stellenausschreibung und Personalauswahl unterstützt.

Vorträge

Aktionismus oder Vorankommen? Das Recruiting ist „social“: Digitales Recruiting – deine neue Rekrutierungsstrategie

„Recruiting läuft bei dir?“
„Na ja, es geht so!“
„Denkst du, es ist schwieriger als früher? Findest du einfach niemanden mehr?“
„Ja, genau! Aber ich verstehe es nicht! Früher hat es mit der Personalsuche ja auch geklappt.“

Dieses Problem haben viele. Und es wird einfach nicht besser. Vertraut man auf neue Studien des Unternehmens Kienbaum Consultants International, wird die Erwerbspersonenzahl ab 2020 nochmals deutlich abnehmen. Es ist klar, dass der Fachkräftemangel weiter steigt – und bleibt. Es gibt einfach zu wenig Nachwuchs. Also was ist zu tun?
Du hast einen Plan wie beispielsweise „Arbeitgeber-Image stärken“ oder „Active Sourcing“, „Candidate Experience“ oder „Social-Media-Recruiting“? Klingt alles gut, zumindest sind es schöne Ideen. Doch wer kümmert sich eigentlich darum? Niemand, denn wir machen immer dasselbe – seit 20 Jahren. Wir schalten eine Anzeige, in der Hoffnung, dass sie gesehen wird. Und wenn dann jemand Interesse zeigt, denken viele: „Huch, ein Bewerber.“ Hier verlieren sie in der Regel das, was sie bis hierhin geschafft haben, nämlich einen Anwärter auf die freie Stelle zu finden. Einige denken, Recruiting wäre ein Prozess. Nein, Recruiting ist Kommunikation.
Die Digitalisierung ist da. Fluch oder Segen? Pro oder Contra? Aber das Internet ist nicht mehr wegzudenken. Der gute alte Print-Stellenmarkt war einmal – und heute? Kommunikation verändert sich im Recruiting. Willst du besser werden? Orientiere dich daran, wie die Welt kommuniziert.

In diesem Vortrag erfährst du:
– wie Social-Media-Recruiting funktionieren kann
– wo du neue Mitarbeiter findest
– wie du sie für dich begeisterst
– wie aus einem „Quickie“ (Aktionismus) eine dauerhafte Beziehung (Vorankommen) entsteht

Das Recruiting der Zukunft ist „social“. Go for it!

Ralf Capelan

Dozent DHfPG/BSA-Akademie, Unternehmensberater und Sachverständiger im Fitness- und Gesundheitsmarkt

Ralf Capelan begann seine berufliche Laufbahn Mitte 2002 bei der BSA-Akademie. Er arbeitet als Dozent, Autor und Tutor sowohl für die BSA-Akademie als auch für die DHfPG. Von 2007 bis 2016 war er zusätzlich in leitender Position für den Fachbereich Management verantwortlich.

Er studierte im Anschluss an seine Ausbildung zum Bankkaufmann Betriebswirtschaft an der FH Düsseldorf (Schwerpunkt Marketing, Unternehmensführung/Controlling). Bevor Ralf Capelan im Jahre 2002 sein eigenes Beratungsunternehmen gründete, war er viele Jahre als Unternehmensberater in einer der größten Unternehmensberatungen im Fitness- und Freizeitmarkt sowie als Mitglied der Geschäftsleitung in zwei führenden Fitnessketten tätig. Weiterhin wurde er 2001 von der IHK zum öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen ernannt.

Seit 2014 gehört er auch zum festen Autoren-Team der „Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft“. Neben verschiedenen Weiterbildungen im In- und Ausland schloss er 2010 das Studium zum Master of Arts Gesundheitsmanagement erfolgreich ab.

Vorträge

Wie man einen Businessplan für die Gründung eines Fitnessstudios schreibt

Seit in der Gründerszene vermehrt über Modelle wie „Business Model Canvas“, „Lean Startup Methode“ und „Pitch Deck“ diskutiert wird, kommt immer wieder folgende Frage auf:
„Braucht es den guten alten Businessplan überhaupt noch?“
Fakt ist, ohne einen detailliert ausgearbeiteten Businessplan gibt es für Gründer kein Geld von der Bank. Zwar mag dies viele in ihrer Meinung bestätigen, dass man den Businessplan nur für die Bank schreiben muss, doch vielmehr ist er ein „essenzielles“ Dokument für den Gründer selbst.
Der Businessplan beinhaltet alle relevanten Informationen, die das Gründungsvorhaben betreffen. Er zwingt den Gründer zu einer strukturierten Vorgehensweise. Kritische Bereiche der Geschäftsidee wie Machbarkeit, Zielgruppe und Marktpotenzial gehen aus einem gut ausgearbeiteten Businessplan hervor und helfen enorm, dass das Gründungsvorhaben in der Praxis auch gelingt.
Die Umsetzung des Gründungsvorhabens wird durch einen gut geschriebenen Businessplan deutlich erleichtert und die Erfolgsaussichten verbessern sich nachhaltig. Auch mit den Risiken des Vorhabens kann besser umgegangen werden, wenn man proaktiv arbeitet.
Doch oftmals fehlt es an relevantem Wissen, wie man einen Businessplan erstellt und vor allem hinsichtlich möglicher Fallstricke bei der Erstellung, insbesondere in der Fitnessbranche.
In diesem Vortrag erfahren Sie:
– was ein Businessplan ist
– warum ein Businessplan auch heutzutage noch sehr wichtig ist
– wo die Fallstricke bei der Erstellung für die Fitnessstudiogründung liegen
– praxisrelevante Tipps für das Erstellen eines Businessplans im Rahmen der Gründung in der Fitnessbranche

Praxiserpobte Strategien zur Minimierung etwaiger Risiken bei der Gründung eines Fitness- und Gesundheitsunternehmens

Ein Gründungsvorhaben ist grundsätzlich mit gewissen Risiken verbunden. Gerade diese Risiken, die mitunter auch existenzielle Folgen haben können, schrecken häufig Menschen ab, Ihre Ideen und Ihre Wünsche in Form einer beruflichen Selbstständigkeit umzusetzen. Auch die Gründung in der Fitnessbranche ist mit solchen Risiken verbunden.

Gründungswillige stellen sich unter anderem hinsichtlich etwaiger auftretender Risiken solche Fragen:

• Was ist bei der Rechtsformwahl zu beachten?
• Welche Formen und Arten der Finanzierung und Förderung gibt es und auf was ist zu achten?
• Wie kann ich die Risiken einer falschen Markteinschätzung/Standortwahl minimieren?
• Braucht man Versicherungen? Welche und Warum?
• Wie geht man mit fehlender Erfahrung um, damit im Gründungsvorhaben keine „existenziellen“ Fehler gemacht werden?

Die mit einer Existenzgründung verbundenen Risiken können aber, sofern man sie kennt und weiß, wo sie lauern, mit den richtigen Strategien und vor allem mit entsprechender Fach-/und Methodenkompetenz minimiert werden.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– mit welchen Risiken Existenzgründer in der Fitness- und Gesundheitsbranche konfrontiert sind
– welche „Hausaufgaben“ zu erledigen sind, damit bestimmte Risiken bei der Existenzgründung in der Fitness- und Gesundheitsbranche erst gar nicht auftreten
– praxiserprobte Strategien, um etwaige Risiken zu minimieren

Thorsten Clemann

Unternehmensberater & Coach, Dozent im Fachbereich Management an der DHfPG/BSA-Akademie

Als Unternehmensberater & Coach unterstützt Thorsten Clemann Start-ups und Existenzgründer bei der Realisierung ihrer Geschäftsideen und begleitet sie durch den gesamten Gründungsprozess. Sein Ziel dabei ist es, Unternehmen aufzubauen, die nicht nur für den Gründer lukrativ sind, sondern auch klare Mehrwerte für die Kunden, Mitarbeiter und die Gesellschaft kreieren.
Auch Selbstständigen und Unternehmern hilft Thorsten Clemann durch die Entwicklung zielführender Strategien, die Optimierung ihres Geschäftsmodells und den Aufbau klarer Strukturen wirtschaftlich und persönlich erfolgreicher zu werden.
Thorsten hat BWL studiert, einen Master in Prävention und Gesundheitsmanagement und ist seit über zehn Jahren in der Fitness- und Gesundheitsbranche beruflich aktiv.
Seit fünf Jahren ist er Dozent, Autor und Tutor im Fachbereich Ökonomie/Management an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG)/BSA-Akademie.

Vorträge

Wie Sie als Gründer erfolgsversprechende Strategien entwickeln und unternehmerische Risiken auf ein Minimum reduzieren

Dem Traum von der Selbstständigkeit stehen oft viele Ängste und Sorgen entgegen. Völlig zu Unrecht, denn mit der richtigen Strategie und einfachen Methoden können die meisten unternehmerischen Risiken im Rahmen einer Existenzgründung auf ein Minimum reduziert werden. Gerade die Fitness- und Gesundheitsbranche bietet dafür vielseitige Möglichkeiten.

Doch mit welchen Strategien können Existenzgründer ihre Risiken minimieren und erfolgreich in die Selbstständigkeit starten?
Wie können sie sich klar von bereits bestehenden Wettbewerbern abgrenzen?

Und welche Geschäftsmodelle sind in der Fitness- und Gesundheitsbranche für Existenzgründer in der heutigen Zeit besonders vielversprechend?

Thorsten Clemann liefert Ihnen in seinem Vortrag Antworten auf genau diese Fragen.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie Sie mit einfachen Methoden und der richtigen Strategie als Gründer unternehmerische Risiken minimieren können
– wie Sie sich von bestehenden Wettbewerbern klar abgrenzen können
– welche Geschäftsmodelle sich heute für die Existenzgründung in der Fitness- und Gesundheitsbranche besonders eignen

Dirk Ludovicus egmond

Physiotherapeut, B. Sc. PT, IFOMT Manualtherapeut
Dirk Ludovicus Egmond ist Physiotherapeut (B. Sc. PT), IFOMT Manualtherapeut und als klinischer Physiotherapeut und Dozent tätig. Er gründete 2006 eine eigene VdEK-anerkannte Weiterbildung für Manuelle Therapie, 2007 das Institut für Angewandte Manuelle Therapie (IFAMT®) in Wolfsburg und 2015 den Verein Schulternetzwerk e. V. (SND). Er ist Mitglied des Scientific Committee vom Europäischen Schulternetzwerk (EUSSER).

Vorträge

Wie Sie Patienten zum angepassten Bewegen motivieren

Schmerzen lassen sich positiv beeinflussen, wenn die betroffene Körperregion mit der richtigen Dosierung und Ausführung bewegt wird. Der Referent zeigt, wie sich Patienten mit (un-)spezifische Schmerzen unter trainingswissenschaftlichen Aspekten zu einem – eventuell vorübergehenden – angepassten Bewegen motivieren lassen. Ein Erfolgskriterium ist, dass es bei dem Patienten „klick“ macht, sodass sie die Notwendigkeit der Mobilisation verstehen und sich aktiv an der Rehabilitation durch Bewegung beteiligen und damit Verantwortung für sich selbst und ihre Genesung übernehmen.
Anhand von Gesundheitsnormen nennt der Referent die Voraussetzungen dafür, Trainierbarkeit zu erreichen bzw. schildert, wie sie erzeugt werden kann.
Es ist für Physiotherapeuten wichtig, bei Patienten das Bewusstsein für die Trainierbarkeit zu schaffen. Oft wird zu Unrecht angenommen, die Therapie scheitere am Therapeuten.
Lernen Sie maßgeschneiderte Edukation anhand bewährter Metaphern kennen und erhöhen Sie damit die Wahrscheinlichkeit, dass es bei ihren Patienten „klick“ macht.
In diesem Vortrag erfahren Sie:
• wie Sie die Kriterien der Dosierung von Bewegung bei Patienten mit Schmerzen verstehen können
• wie Sie die Rollen und Verantwortungen von Therapeut und Patient für den Therapieerfolg reflektieren
• wie Sie bei Ihren Patienten den „Klick“ für eigenverantwortliches Training auslösen

Christoph Eiffler

Prof. Dr. Christoph Eifler

Fachbereichsleiter Trainings- und Bewegungswissenschaft und Prorektor für Forschung an der DHfPG

Prof. Dr. Christoph Eifler studierte Sportwissenschaften an der Universität des Saarlandes im Fachbereich Präventions- und Rehabilitationssport. Bis 2002 war er als Clubmanager für die TC Training Center Holding tätig. Zudem konnte er als Personal Trainer und Athletiktrainer für verschiedene Sportler und Sportarten umfangreiche Erfahrungen sammeln. Seit 2002 ist Prof. Dr. Christoph Eifler für die DHfPG und die BSA-Akademie als Autor, Tutor und Dozent sowie als Leiter von Forschungsprojekten im Bereich der angewandten Trainingswissenschaft tätig. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich der Krafttrainingsforschung im Setting „Fitnessstudio“. In diesem Themenfeld promovierte er auch an der Universität des Saarlandes. Prof. Dr. Christoph Eifler leitet den Fachbereich Trainings- und Bewegungswissenschaft der DHfPG sowie den Fachbereich Fitnesstraining der BSA-Akademie. Bei der DHfPG erfüllt er zudem das Amt des Prorektors für Forschung.

Vorträge

Erkenntnisse aus anwendungsorientierter Forschung im Fitnesskrafttraining

Der Nutzen eines regelmäßig betriebenen Krafttrainings wird heute im Fitness- und Gesundheitssport unumstritten anerkannt. Insofern ist das Krafttraining mehr denn je ein Kernbestandteil des fitness- und gesundheitsorientierten Trainings. Zur Belastungsgestaltung im Krafttraining existieren eine Vielzahl von Handlungsempfehlungen, die teilweise empirisch abgesichert sind, teilweise aber auch nur auf Erfahrungswerten basieren. Insgesamt scheint die Datenlage zur Belastungsgestaltung eines fitnessorientierten Krafttrainings in vielen Fragestellungen noch nicht eindeutig empirisch abgesichert zu sein. Hinzu kommt, dass aussagekräftige multizentrische Studien im Setting „Fitnessstudio“ sehr selten sind. Seit 2008 betreibt die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) anwendungsorientierte Forschung zum fitness- und gesundheitsorientierten Krafttraining. In diesem Vortrag werden Ihnen verschiedene, interessante Ergebnisse aus diesen Forschungsprojekten präsentiert und dabei Optimierungspotenziale für das fitness- und gesundheitsorientierte Krafttraining abgeleitet.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie die Intensitätssteuerung im Fitnesskrafttraining optimiert werden kann
– mit welchen Intensitäten fitnessorientierte Kraftsportler tatsächlich trainieren
– welche Relation zwischen Intensität und Volumen im Fitnesskrafttraining effektiv ist

Effektives und abwechslungsreiches Krafttraining mit der wellenförmigen Periodisierung

Die klassische Form der Periodisierung im Krafttraining stellt die lineare Periodisierung dar. Diese ist gekennzeichnet durch die über einen Makrozyklus progressiv ansteigenden Intensitäten bei gleichzeitig regressiv abnehmenden Wiederholungszahlen. Neben diesem klassischen Periodisierungsansatz existieren aber auch Modelle, die eine Anpassung der Intensitäten und Wiederholungszahlen bereits innerhalb eines Mesozyklus vorsehen. Dazu zählt z. B. eine sehr progressive Variante der linearen Periodisierung, bei der die Intensitäten entweder von Woche zu Woche gesteigert und diametral dazu die Wiederholungszahlen reduziert werden. Darüber hinaus existiert mit der sogenannten „revers linearen Periodisierung“ auch ein gegenläufiger Ansatz, bei dem in einem Mesozyklus mit hohen Intensitäten und gleichzeitig geringen Wiederholungszahlen gestartet wird und anschließend wöchentlich die Intensitäten reduziert und diametral dazu die Wiederholungszahlen erhöht werden. Eine Alternative zu diesen linearen bzw. revers linearen Periodisierungsmodellen ist die wellenförmige Periodisierung, bei der die Intensitäten und Wiederholungszahlen von Einheit zu Einheit variieren. Für das Fitnesskrafttraining stellt sich die Frage, welches dieser Periodisierungsmodelle insbesondere hinsichtlich der kurzfristig erzielbaren Anpassungen am effektivsten ist. Dieser Frage widmet sich der Vortrag, indem Ergebnisse und Erkenntnisse aus einer Multicenter-Studie der DHfPG präsentiert werden.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welche Periodisierungsmodelle im Fitnesskrafttraining zur Anwendung kommen können
– wie effektiv diese Periodisierungsformen in der kurzfristigen Anwendung sind
– warum die wellenförmige Periodisierung bei diesem Vergleich heraus sticht

Standards zur effektiven und sicheren Ganzkörper-EMS-Anwendung

Ganzkörper-EMS stellt bei korrekter Anwendung eine effektive sowie sichere Trainingstechnologie dar. Es ist jedoch unbestreitbar davon auszugehen, dass eine missbräuchliche GK-EMS-Applikation unerwünschte und sogar gravierende Nebenwirkungen auslösen kann. Das Gefährdungspotenzial entsteht durch die simultane Kontraktion großer Muskelareale in Verbindung mit der Möglichkeit, eine für jede Körperregion supramaximale Reizintensität generieren zu können. Daraus resultiert für den kommerziellen GK-EMS-Markt, die Notwendigkeit einer Formulierung von Qualitätsstandards bis hin zu Ausschlusskriterien für die GK-EMS. In der seit 2018 existierenden DIN 33961-Teil 5 werden solche Qualitäts- und Sicherheitsstandards formell geregelt. Auf der einen Seite können solche Standards gezielt als Positionierungsmerkmale eingesetzt werden. Auf der anderen Seite lösen formelle Regelungen oftmals auch Diskussionen zur Sinnhaftigkeit sowie zur Interpretation der Kriterien aus. Bestes Beispiel hierfür sind die in der DIN definierten Kontraindikationen für die GK-EMS. Forschungsbefunde zeigen z. B., dass GK-EMS auch bei ausgewählten Risikogruppen gesundheitspositive Effekte auslösen kann. An dieser Stelle muss kritisch diskutiert werden, inwieweit Befunde aus klinischen Settings auf den kommerziellen GK-EMS-Markt im Rahmen der dort bestehenden Umsetzungsmöglichkeiten und -grenzen übertragbar sind. Darüber hinaus drohen der kommerziellen GK-EMS-Branche mit dem Inkrafttreten der Novellierung der Strahlenschutzverordnung (NiSV) auch Regularien, die kritisch betrachtet werden müssen.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– warum Qualitäts- und Sicherheitsstandards wichtige Positionierungsmerkmale darstellen
– warum zur sicheren GK-EMS-Anwendung die Formulierung von Kontraindikationen notwendig ist
– warum die NiSV für den kommerziellen GK-EMS-Markt kritisch zu betrachten ist

Sandra Gärttner

M. A. Prävention und Gesundheitsmanagement, Dozentin an der DHfPG/BSA-Akademie

Sandra Gärttner absolvierte eine Ausbildung zur Sozialversicherungskauffrau bei einer der größten gesetzlichen Krankenversicherungen. Zu ihren Aufgaben gehörte das Privatkundengeschäft, hier war sie als stellvertretende Teamleiterin tätig. Wegen ihrer Leidenschaft zum Fitnesstraining kündigte sie trotz der attraktiven Position und studierte an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) Bachelor of Arts Fitnesstraining. Durch ein Master-Studium in Prävention und Gesundheitsmanagement mit den Schwerpunkten Stressmanagement und Coaching erweiterte sie ihr Qualifikationsprofil. Sandra Gärttner arbeitet seit 2010 als pädagogische Mitarbeiterin im Fachbereich Trainings- und Bewegungswissenschaft der DHfPG/BSA. Die Fitnessexpertin verfügt nicht nur über mehrjährige Erfahrung im Bereich Entspannung, Gruppen- und Individualtraining sowie als Personal Trainerin im Bereich Pilates, sondern auch über viel Erfahrung im Themenkomplex Sun, Beauty & Care.

Vorträge

Motive zum Kauf und zur Anwendung von Sun, Beauty & Care-Dienstleistungen – der Mann als vernachlässigte Zielgruppe

Die Angebotsstruktur der Sun, Beauty & Care-Branche hat sich in den letzten Jahren stetig erweitert und es zeigt sich eine zunehmende Zahlungs- und Kaufbereitschaft für entsprechende Produkte und Dienstleistungen. Neben typischen Pflegeprodukten, wie z. B. Cremes oder Körperlotionen, ist eine erhöhte Kauflust vor allem auch bei apparativen Anwendungen für die Schönheit und Pflege des Körpers zu verzeichnen. Waren hier Frauen die bislang vorrangige Zielgruppe, hat sich dieses Bild in jüngster Vergangenheit gewandelt. Gerade bei den Männern hat sich die Beachtung, Nachfrage und Kaufbereitschaft nach Beauty & Care-Anwendungen in den letzten Jahren nahezu verdoppelt. Wichtige Motive für Männer beim Besuch einer Beautyeinrichtung sind Anti-Aging, die Steigerung der Attraktivität und Maskulinität oder auch die Regeneration nach dem Training. Dabei bevorzugen sie ein für sie ansprechendes Ambiente, ähnlich wie dies bei Barbershops der Fall ist. Innovative Anwendungen sowie Design und Ausstattung der Einrichtung und somit das Gefühl von modernem Lifestyle sind hierbei von großer Bedeutung. Betreiber von Beautyeinrichtungen müssen sich daher die Frage stellen: Welche persönlichen Motive der Kunden sind beim Besuch einer Beautyeinrichtung von zentraler Bedeutung und welche Strategien sind zum Erreichen der unterschiedlichen Zielgruppen (Frauen und Männer) geeignet?

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– inwiefern unterscheiden sich Angebote und Dienstleistungen für Frauen und Männer
– welche Potenziale ergeben sich daraus
– worauf legen Männer als bislang vernachlässigte Zielgruppe beim Besuch einer Beautyeinrichtung besonderen Wert

Henrik Gockel

Branchenexperte, Inhaber der Boutique-Studio-Kette „PRIME TIME fitness“, Dozent der DHfPG/BSA-Akademie

Während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Freiburg/Schweiz war Henrik Gockel im Vertrieb von Fitnessgeräten aktiv. Nach seinem Abschluss machte er sich als Unternehmensberater mit den Schwerpunkten Markt-, Standort- und Wettbewerbsanalysen selbstständig. In seiner mehr als 10-jährigen Beratertätigkeit analysierte er unzählige Fitnessstudios in Europa und den USA.Er war Mitgründer und Geschäftsführer der TC Trainings Center Gruppe, die 2003 mehr als 20 eigene Fitnessstudios hatte und über 50 Lizenz- und Franchiseunternehmen umfasste. Anschließend war Henrik Gockel für Fitness First als Operative Director verantwortlich für 100 Fitness-First-Clubs in fünf europäischen Ländern und Mitglied des „Executive Board“.
Heute ist er Inhaber der Boutique-Studio-Kette „PRIME TIME fitness“ mit 11 Standorten in Frankfurt, München und Hamburg.
Seit 2008 ist Henrik Gockel Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement und an der BSA Akademie.

Vorträge

​Chancen und Risiken von und durch den Boutique-Trend

Je mehr sich der Fitnessmarkt entwickelt, desto stärker splittet er sich in unterschiedliche Marktsegmente.
Für Interessenten war es bislang meist klar, dass es in einem Fitnessstudio für einen Monatsbeitrag von ca. 50 bis 60 Euro die Kernangebote Cardio-, Kraft- und Freihantelbereich gab, dazu Kurse, Sauna und Solarien und der Shake an der Theke rundete den Studiobesuch ab. Dann traten mit den Discountern erste neue Geschäftsmodelle auf den Markt. Es wurden kostenintensive Angebote wie Sauna, Wellness und die bediente Theke gestrichen und der Preis deutlich gesenkt. Die Preiselastizität des Fitnessmarkts machte das Discount-Segment für viele Jahre zu dem am stärksten wachsenden Marktsegment der Branche.

Um nicht das gleiche Schicksal zu erleiden wie die Warenhäuser im Einzelhandel, mussten die klassischen Fitnessstudios ihr Angebot spezialisieren, „upgraden“ und unterscheiden.

Jetzt kommt die nächste Offensive im Fitnessmarkt und zwar nicht preislich „von unten“, sondern vielmehr aus der „Premium-Ecke“ – die Boutique-Studios. Boutique-Studios picken sich einzelne Angebote aus dem klassischen „Studio-Mix“ wie beispielsweise Cycling, HIIT, Boxen etc. heraus und spezialisieren sich darauf mit Erlebnis- und Eventcharakter. Dazu kommen reine Zirkelstudios und Crossfit-Boxen. Da diese Konzepte allesamt weniger Fläche und Gesamtinvestitionen benötigen als das klassische Fitnessstudio, haben sie es leichter, die besten Standorte zu besetzen – direkt dort, wo die Menschen leben und arbeiten.

Es stellt sich also die Frage, wie Sie auf diese neue Marktentwicklung reagieren?

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie der Boutique-Markt funktioniert
– Chancen und Risiken von und durch Boutique-Konzepte
– wie Sie Boutique-Angebote in Ihren Club integrieren können

Wie man die essenzielle Entscheidung hinsichtlich des „perfekten“ Standorts so gut wie möglich treffen kann

Der alte Spruch „Was sind die drei wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Existenzgründung? – 1. Standort! 2. Standort! 3. Standort!“ gilt für stationäre Dienstleistungen, wie sie Fitnessstudios anbieten, mehr denn je.

Die Standortwahl ist konstitutiv und gibt für lange Zeit den grundlegenden Rahmen für die betriebliche Tätigkeit vor. Er bestimmt Zielgruppe, Infrastruktur und Wettbewerbsumfeld. Daher entscheidet der Standort maßgeblich über Erfolg und Misserfolg eines Fitnessstudios. Entsprechend viel Aufmerksamkeit muss dieser Entscheidung bei einer Existenzgründung im Fitnessbereich geschenkt werden.

Dabei braucht der beste Standort für Ihr Konzept nicht zwingend die Top-Shoppingmeile Ihrer Stadt zu sein. Vielmehr kommt es auf Ihre eigenen Kriterien wie z. B. Zielgruppe, Flächenbedarf, Angebotsstruktur und Preisniveau etc. an und wie diese bei der Standortentscheidung Berücksichtigung finden. Jedes Konzept hat seinen eigenen „perfekten“ Standort. Doch die Entscheidung, welcher das ist, ist oftmals schwer und kann bei Fehlentscheidungen existenzbedrohende Konsequenzen nach sich ziehen.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welche Standortfaktoren für welche Konzepte die „wichtigen und richtigen“ sind
– wie Sie bei der Standortwahl vorgehen sollten
– wie der Gewerbeimmobilienmarkt in Deutschland funktioniert und welchen „Appetit“ Vermieter auf Fitness haben
– auf welche Rahmenparameter bei Mietverträgen für Fitnessstudios geachtet werden sollte

Marc Götza

Dipl.-Fitnesspädagoge, EMS-Experte seit über zehn Jahren und Owner von Animo Forte CrossFit
Marc Götza hat seine Erfahrungen vor über zehn Jahren in einem Franchise-System sammeln und erweitern dürfen. Als Mitarbeiter gestartet, erreichte er eine leitende Position und führte seine Filiale wirtschaftlich zum Erfolg. Er eröffnete nach ca. einem Jahr mit einem Geschäftspartner vier eigene Standorte dieses Systems und gab seine Verantwortlichkeit nach drei Jahren ab. Seine Erfahrungen in den Bereichen Training, Entwicklung, Mitarbeiterführung und Strukturen setzt er nun als selbständiger Berater für EMS- und Fitnessanlagen in Europa ein. In dieser Tätigkeit war er unter anderem für den Aufbau des größten EMS-Filialsystems der Welt auf bis dato 49 Standorte federführend verantwortlich. Spezialisiert hat er sich auf die Bereiche EMS und CrossFit. Als Dozent der BSA-Akademie unterstützt er diese in der Entwicklung des Themas EMS. Mit der Eröffnung seiner eigenen CrossFit Box erfüllte er sich auch in seinem zweiten Lieblingsgebiet einen Traum von der selbstbestimmten beruflichen Tätigkeit.

Vorträge

Welche Skills brauchen Sie und ihre Mitarbeiter, damit ihr Unternehmen wächst?

Seit mehr als zehn Jahren ist der EMS-Markt einer der aufstrebenden Bereiche der deutschen Fitnessbranche. Jahr für Jahr kommen mehr Standorte, Anbieter und Mitarbeiter hinzu. Anfänglich noch als Hype oder Trend angesehen, ist EMS eine Trainingsform, die auf große Resonanz stößt sowie nach und nach weitere Länder erobert. In kaum einem anderen Zweig der Fitness- und Gesundheitsbranche ist die Wahrscheinlichkeit, erfolgreich ein eigenes Studio zu eröffnen und zu expandieren, so groß. Mitarbeiter, deren Hauptaufgabe die Betreuung von Kunden war, werden zu Managern, deren Aufgabenfeld sich hin zu Mitarbeiterführung, Finanzplanung usw. bewegt. Mit dieser beruflichen Weiterentwicklung gehen auch immer mehr Herausforderungen einher. Entsprechende Skills, die vorab erworben werden sollten, erleichtern diese Veränderung zusätzlich und geben den ehemaligen Trainern einen Leitfaden für ihre persönliche Entwicklung zu Managern vor. Marc Götza, der selbst den Schritt vom Mitarbeiter zum Manager erfolgreich gegangen ist, berichtet über seine Erfahrungen sowie Höhen und Tiefen. Er gibt Tipps, wie Sie und Ihre Mitarbeiter diese Herausforderungen meistern.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welche Voraussetzungen notwendig sind, um als Manager erfolgreich zu sein
– wie wichtig Ihre persönlichen beruflichen Ziele sind, damit die Selbstständigkeit gelingt

Stefan Haase

Betriebswirt (VWA), Dozent DHfPG für Betriebswirtschaft/Marketing, Unternehmensberater und Referent
Stefan Haase, Betriebswirt (VWA) u. Industriekaufmann, war von 1978 bis 1991 in Großkonzernen der deutschen und europäischen Automobilindustrie tätig. 1992 bis 2017 war er langjähriger Partner einer renommierten Unternehmensberatung mit angegliedertem Franchisesystem, zuletzt in der Funktion des betriebswirtschaftlichen Leiters. Seine Expertise umfasst Franchisesysteme, Turnaround-Management, Existenzgründung, Nachfolgeregelung sowie Sanierungs-, Prozess- und Investitionsmanagement. Weiterhin ist er als Referenten auf Branchen- und Wirtschaftskongressen tätig. Er ist Teilhaber einer erfolgreichen Fitness- und Gesundheitsanlage (Franchise) und weist eine 30-jährige Branchenerfahrung auf. Er ist Mitglied des deutschen DIN- und europäischen CEN-Normungsausschusses für Fitnessanlagen sowie Mitglied des TÜV-Expertenbeirates für Fitnessanlagen und ist primär als Dozent, Autor und Tutor für die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement tätig.

Vorträge

„Willst du den Wert des Geldes kennenlernen, geh und versuche, dir welches zu borgen.“ Benjamin Franklin

Jede Branche ist von Finanzierungen abhängig. Und jede Branche hat aufgrund ihrer unterschiedlichen Anforderungen hinsichtlich Investitionsgütern etc. seine spezifischen Eigenheiten, die Berücksichtigung finden müssen. Dies trifft auch auf die Fitness- und Gesundheitsbranche zu. Allein der Wille oder Wunsch einer erfolgreichen Finanzierung, z. B. für eine Existenzgründung, reicht auch leider heute noch nicht aus, diese trotz aller Euphorie und Optimismus in die Realität umsetzen zu können.

Die Mittelbeschaffung ist nicht nur das Fundament einer Existenzgründung, sondern auch für eine nachhaltige Sicherung der Unternehmenszukunft notwendig. Sie erfordert aufgrund ihres bedeutenden Volumens und den darauffolgenden monetären und monatlichen Belastungen eine besonders intensive Betrachtung innerhalb des Entscheidungsprozesses.

Im Rahmen einer Finanzierung können dabei unter anderem folgende Fragen auftauchen: Wie lange läuft eine Finanzierung? Was sind die Konditionen? Wie lange kann man die Geräte rechtlich und praktisch nutzen? Oder auch welche Finanzierungsart für welche Investition und zu welchem Zeitpunkt die beste ist.

Im Vortrag werden Ihnen Situationen aufgezeigt, die zu finanziell kritischen Situationen innerhalb bestehender Finanzierungsarten führen können. Das sind Fragen und Punkte mit elementarer, wenn nicht sogar existenzieller Bedeutung und Wirkung.

In diesem Vortrag erfahren Sie:

– welche verschiedenen Arten der Existenzgründung es gibt und mit welchen Vor- und Nachteilen sie verbunden sind
– welche Finanzierungsarten im Rahmen einer Existenzgründung relevant sind und was hinsichtlich Nachhaltigkeit und Risiken zu beachten ist
– die verschiedenen Möglichkeiten der Besicherung von Finanzierungen
– welche möglichen Förderprogramme zur Existenzgründung vorhanden sind

Existenzgründung einmal anders! Die Unternehmensnachfolgethematik als neue Chance für den Weg in die Selbstständigkeit

Der Weg in die Selbstständigkeit kann mittels der klassischen Methode der Existenzgründung steinig und voller Hürden sein.

Eine vielleicht elegantere Variante besteht bspw. dann, wenn Unternehmer aus verschiedenen Gründen ihre Unternehmungen veräußern möchten. Durch die Übernahme eines bestehenden Unternehmens kann man erheblichen Problemen und Hürden aus dem Weg gehen.

Dies betrifft die Finanzierung, die Einarbeitung, die Mitarbeitersuche sowie den Aufbau eines Kundenstammes und vieles andere mehr. Die Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile zur klassischen Existenzgründung sind vielfach so überzeugend, dass es sich lohnt, das weitere Vorgehen in die Selbstständigkeit zu überdenken.

Die Wege und Verfahrensweisen zur Unternehmensnachfolge oder Beteiligung werden in diesem Vortrag detailliert aufgezeigt, sodass für beide Parteien eine erfolgreiche Win-win-Situation entstehen kann.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie der aktuelle Markt und seine Potenziale zur Unternehmensnachfolge aussehen
– welche Vor- und Nachteile bei Nachfolgemethodik vs. klassischer Existenzgründung bestehen
– wie der Weg vom Einstieg in eine Beteiligung bis hin zur finalen Unternehmensübernahme ist
– welche möglichen Verfahrensweisen bzw. Konstrukte zum Haftungsausschluss und der Mitgliederbestandssicherung zugunsten des Unternehmenskäufers existieren
– die Varianten der Finanzierung im Rahmen der Beteiligung/Kauf bzw. Verkauf

Patrick Hartmann

M. Sc. Sports Injury Management, Physiotherapeut, Sport- und Gymnastiklehrer und FOMT-Referent
Patrick Hartmann ist Physiotherapeut sowie Sport- und Gymnastiklehrer mit der Zusatzqualifikation Sporttherapie. Er hat ein Masterstudium (M. Sc. Sports Injury Management) an der University of Brighton in England absolviert. Patrick Hartmann ist FOMT-Referent für gerätegestützte Krankengymnastik (KGG), medizinisches Aufbautraining sowie Sportphysiotherapie im In- und Ausland. Zudem ist er Fachautor verschiedener Artikel und Bücher.

Vorträge

Die Bedeutung der Peak Height Velocity (PHV) für die Trainingssteuerung in verschiedenen Altersgruppen

Krafttraining mit Kindern und Jugendlichen ist sicher und sinnvoll – dazu gibt es viel Evidenz. Dabei ist das tatsächliche Alter der jungen Sportler weniger von Bedeutung. Vielmehr zählt das biologische Alter, welches im Zeitraum um die Pubertät mit der Peak Height Velocity (PHV) bestimmt werden kann. Darauf basierend erfolgt die Steuerung des Trainings mithilfe eines Stufenplans. Die PHV ist die Phase des beschleunigten Längenwachstums zu Beginn der Pubertät. Bei Mädchen tritt sie durchschnittlich mit etwa zwölf und bei Jungen mit 14 Jahren ein. Anhand des PHV-Alters kann das Krafttraining gesteuert werden – denn vor, während und nach der PHV sind Kinder und Jugendliche sensibler für unterschiedliche Arten des Trainings. Das bedeutet, dass die Trainierbarkeit der einzelnen motorischen Grundeigenschaften und deren Unterformen besser oder schlechter beziehungsweise die Anpassung an den jeweiligen Trainingsreiz beschleunigt ist oder nicht. Somit gibt es Zeitfenster, in denen größere Fortschritte bei einem bestimmten Training erzielt werden können als in anderen. In diesem Kontext ist ein vierstufiger Plan bekannt, bei dem Stufe 2 unmittelbar vor der PHV und Stufe 3 während der PHV angesiedelt ist. Beim Übergang dieser beiden Stufen verändert sich das Krafttraining am deutlichsten.

In diesem Workshop erfahren Sie:
– wie Sie die Peak Height Velocity (PHV) bestimmen können
– welche Stufen es für Kinder und Jugendliche im Rahmen der Trainingssteuerung gibt
– welche Schwerpunkte in den einzelnen Phasen wichtig sind
– wie Sie Kinder und Jugendliche zu einem Krafttraining motivieren können

Lutz Hertel

Dipl.-Psychologe, Spezialisierung Gesundheitspsychologie, Vorsitzender Deutscher Wellness Verband

Lutz Hertel ist Initiator und Mitbegründer des Deutschen Wellness Verbands. Seit 30 Jahren leitet er Europas führende Non-Profit-Organisation. Er gilt als bedeutender Protagonist in der deutschen Wellnessbranche und ist zugleich als kritischer Experte des Marktes bekannt. 1997 baute er die größte deutsche Wellnesshotel-Kooperation auf, prägte das Berufsbild des Wellnesstrainers, entwickelte Wellness-Qualitätsstandards und führte 2002 die Qualitätszertifizierung für Wellnessbetriebe wie Hotels, Spa und Thermen ein. Lutz Hertel hat sich in zahlreichen Fach- und Publikumsmedien zu Wort gemeldet, Redaktionen und Presseagenturen beraten und auf vielen Fachveranstaltungen im In- und Ausland mitgewirkt. Mehr als zehn Jahre war er Berater der Messe Düsseldorf für den Wellness- und Spa-Bereich, seit 2018 ist er auch für die FIBO tätig. Er repräsentiert das Wellness-Konzept wie kaum ein anderer. 2016 brachte er die Lauftechnik Slow Jogging nach Deutschland, die 2018 von den Medien zum Fitnesstrend des Jahres erklärt wurde.

Vorträge

Viele Fitnesseinrichtungen verstehen Wellness nur als Nassbereich. Damit wird viel Kunden- und Umsatzpotenzial verschenkt

Die amerikanische Wellnessbewegung erreichte Europa im Jahr 1990. Zehn Jahre später boomte die Wellnesswelle in Deutschland und hat sich seitdem als Bestandteil eines Megatrends in zahlreichen Branchen etabliert. Allerdings wird Wellness bis heute in der Regel auf Entspannung, innere Harmonie, Massagen, Bäder- und Saunalandschaften reduziert und damit falsch verstanden. Denn eigentlich geht es bei Wellness um Veränderungen und Inspirationen für ein besseres Leben. Dieses Bedürfnis haben heute sowohl die alternde Babyboomer-Generation als auch die Millennials und die Gen Z. Wer Wellness richtig versteht, umsetzt und kommuniziert, spricht genau dieses Bedürfnis an.
Wer bereit ist, „out of the box“ zu denken und damit im Markt den Mainstream hinter sich zu lassen, findet in REAL Wellness eine konzeptionelle Anleitung.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– was Wellness und REAL Wellness wirklich bedeuten, nicht nur für die Fitnessbranche
– welche betrieblichen Voraussetzungen für REAL Wellness erforderlich sind
– wie Sie REAL Wellness in der Gestaltung des eigenen Angebots umsetzen

Jola Jaromin-Bowe

Diplom-Ökotrophologin, Ernährungswissenschaftlerin, Ernährungsexpertin der BVB Jugend, Dozentin der DHfPG
Jola Jaromin-Bowe ist Diplom-Ökotrophologin, zertifizierte Ernährungsberaterin und -therapeutin sowie Sportlehrerin. Während des Studiums gründete sie ihre Firma food coaching GmbH und hat seit 2008 Standorte in Dortmund und Köln. Die Schwerpunkte ihrer Firma umfassen das Coaching von Profi-Athleten, individuelle Ernährungstherapien, Präventionskurse, Gesundheitsangebote in Betrieben und Fitnessunternehmen sowie Aus- und Fortbildungsprogramme. Jola Jaromin-Bowe hat das Ernährungskonzept E.L.A.N. entwickelt, das durch die Zentrale Prüfstelle Prävention mit dem Prüfsiegel „Deutscher Standard Prävention“ ausgezeichnet wurde. Seit 2013 doziert sie an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und an der BSA-Akademie. 2015 veröffentlichte Jola Jaromin-Bowe das Buch „Entscheidend ist auf`m Teller – Das BVB-Prinzip für optimale Fitness und maximale Energie“ für Borussia Dortmund. Seitdem unterstützt sie als Food Coach des BVB den Jugendbereich und begleitet die Athleten auf ihrem Weg von der U9 bis zur U23.

Vorträge

Was hat Instagram mit Ernährungscoaching zu tun? In diesem Vortrag soll es nicht darum gehen, wie Sie neue Mitglieder mit kostenlosem Food Coaching Content statt Werbeanzeigen gewinnen oder sich mithilfe vieler qualitativer Beiträge zum Thema Ernährung möglichst attraktiv präsentieren. Vielmehr soll hier in aller Kürze praxisnah veranschaulicht werden, wie Sie sinnvolle Botschaften zum Thema Ernährungscoaching unter Ihren Kunden/Followern verbreiten. Der Begriff „sinnvoll“ steht in diesem Zusammenhang in erster Linie für die wissenschaftliche Korrektheit der Inhalte. Denn gerade zum Thema Ernährung hat heutzutage so ziemlich jeder eine Meinung, die sich an aktuellen Trends oder der Branche, in der Sie mit ihrem Unternehmen tätig sind, orientieren kann. Wenn ein ernsthafter Ernährungscoaching-Gedanke verfolgt wird, lohnt es sich, zuerst professionell an den Inhalten zu arbeiten, um dauerhaften Erfolg und die Zufriedenheit Ihrer Kunden zu erzielen. Danach gilt natürlich: Alles ist erlaubt, was den Follower informiert, ihm weiterhilft oder ihn richtig gut unterhält. In diesem Vortrag erfahren Sie: – wie Sie Ihren Erfolg durch die aktive Beteiligung der Klienten steigern können – welche E-Coaching-Kanäle es gibt und welche Möglichkeiten das E-Ernährungscoaching bietet – wie die Best-Practice-Beispiele umgesetzt wurden

Gesundheitsförderung im Fitnessmarkt und Grundlagen von der Ernährungsaufklärung bis zur Ernährungstherapie

Ernährung ist neben Bewegung eine der wohl wichtigsten Säulen des menschlichen Wohlbefindens. Allein durch Training kann eine optimale Gewichtsreduktion oder ein Fitnessziel nicht erreicht werden. Somit wird mit jeder Maßnahme zur Gewichtsabnahme oder Muskeldefinition, die nicht auch ein Ernährungskonzept verfolgt, auf einen signifikanten „Mehrwert“ für Ihre Kunden verzichtet . Dieser „Mehrwert“ entsteht nicht durch gelegentliche Tipps Ihrer Trainer, sondern sollte konzeptionell angegangen und ebenso professionell betrachtet werden wie die Trainingsplanerstellung und -durchführung.

Gesunde und ausgewogene Ernährung steht leider nicht auf jedem Speiseplan, ist jedoch einfacher umzusetzen als man denkt. Fernab von Trends, Hypes und Meinungen gibt es eine Reihe von geprüften und standardisierten Konzepten und vor allem ausgebildeten Fachkräften, mit denen man eine Kooperation eingehen kann. Und warum nicht einfach beide Themen kombinieren und zum Beispiel einen Ernährungskurs auf dem Spinning-Bike anbieten?

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie Sie von der Meinung zum Konzept gelangen
– wie Sie externe Unterstützung und Kooperationen generieren
– wie Sie die Maßnahmen im Betrieb umsetzen

Was Ernährungsgrundlagen mit individueller Talentförderung zu tun haben

Durch eine optimale Ernährung kann im Profisport eine Leistungssteigerung von bis zu 30 Prozent erzielt werden. Grund genug, auch schon im Jugendalter mit der Aufklärung und Schulung zu beginnen. In diesem Vortrag soll beantwortet werden, wer in welcher Art und Weise geschult werden muss, um eine bestmögliche Umsetzung der Ernährungsempfehlungen zu erzielen. Eine mögliche Umsetzung wird am Beispiel des Food Coaching-Konzeptes der BVB Jugendabteilung als Best Practice gezeigt.

Zudem muss sich die Ernährung an den einzelnen Leistungsklassen und sportartspezifischen Anforderungen sowie selbstverständlich an dem Alter der Athleten orientieren.

Der Einsatz von Supplements wird gerade im Jugendbereich viel diskutiert. Dieser Vortrag erläutert, ab welchem Alter dieser Einsatz Sinn macht und an welchen Nährstoffen es den jugendlichen Athleten naturbedingt möglicherweise fehlt.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie eine bedarfsgerechte Ernährung, nach Altersgruppen aufgeteilt, aussieht
– wie man Eltern, Trainer, Mitarbeiter und Kinder schult
– wann der Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll ist

Prof. Dr. Daniel Kaptain

Experte für Konditions-/Athletiktraining verschiedener Profis und Mannschaften, Dozent der DHfPG/BSA

Seit 2002 arbeitet Prof. Dr. Daniel Kaptain hauptberuflich in der Fitness- und Gesundheitsbranche. Begonnen hat er als Personal Trainer in Atlanta (USA), wo er Erfahrungen im Athletiktraining sammeln konnte. Während seines Studiums entwickelte er ein Trainingskonzept im Bereich therapeutisches Rückentraining und leitete bis 2012 ein Trainingszentrum. Im Jahr 2010 schloss er das Studium M. A. Gesundheitsmanagement ab und arbeitete fortan als Dozent an der DHfPG und der BSA-Akademie. Von 2010 bis 2013 leitete er ein Trainingsprogramm an der Luftlandeschule der Bundeswehr und promovierte dazu an der Goethe Universität Frankfurt. Darüber hinaus ist er Experte für Konditions- und Athletiktraining und ausgebildeter Trainingstherapeut. Neben seiner Funktion als trainingswissenschaftlicher Berater einer Premium-Fitnesskette leitet er heute in dieser Funktion das Athletiktraining mehrerer Profivereine. Des Weiteren berät er diverse Firmen/Institutionen im Bereich Betriebliche Gesundheitsförderung.

Vorträge

​Intensität = Effektivität?

Seit Jahren sind Athletiktraining und Functional Training bedeutende Trends im Fitnesstraining, ebenso wie die Strategie, die Trainingskonzepte erfolgreicher Sportler zu übernehmen. Trainer und Kunden übersehen hierbei jedoch oft gewisse Unterschiede zwischen beiden Klientelen. Die Erfolgsgeheimnisse des Leistungstrainings sind vor allem erst dann wirksam, wenn diese in Einklang mit dem dazugehörigen leistungsorientieren Lebensstil stehen. Gerade im Bereich Regeneration liegt eine oft übersehene Leistungsdeterminante vor. Die Berücksichtigung der Trainingsprinzipien und der Einklang zwischen Trainings- und Erholungsmaßnahmen ist oft der Schlüssel zum Erfolg. Der Vortrag stellt die wesentlichen Kenngrößen der Regeneration heraus und unterstreicht die Aufgaben des Trainingsbetreuers, diese Aspekte neben den Trainingsinhalten zu berücksichtigen und dem Kunden somit relevante Umsetzungstipps zu geben. In dem Vortrag werden die oben genannten Punkte anhand von Praxisbeispielen und Studien vorgestellt, um gerade im heutige „Lifestyle“ (Generation Y/Generation „YouTube“) die Trainer zu sensibilisieren, die Qualität der Trainingsübungen zu verdeutlichen und den Leitsatz „Qualität vor Komplexität“ herauszustellen.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– Informationen zu den Belastungsfaktoren (im Training) und deren Regenerationsbedarf
– Wissenswertes zu den Einflussgrößen der Regeneration: Schlaf, Ernährung, Stress
– wie sich Profisportler und Amateure/Fitnesskunden ausdifferenzieren
– wie Regeneration gemessen werden kann
– ob der Spruch “No Pain, No Gain“ Wahrheit oder Mythos ist

Matthias Keller

Physiotherapeut, B. A., leitet das OSINSTITUT – Bewegung für Orthopädie und Sportmedizin in München

Matthias Keller ist Physiotherapeut mit einem Abschluß Bachelor of Physiotherapy und leitet das OSINSTITUT – Bewegung für Orthopädie und Sportmedizin in München. In seiner Praxisarbeit liegt der Schwerpunkt auf der aktiven Therapie. Außerdem ist er als Fortbildungsdozent sowie in beratender Funktion für Vereine und Verbände im Spitzensport tätig. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift Sportphysio im Thieme Verlag.

Vorträge

In seinem Vortrag zeigt Matthias Keller die Möglichkeiten auf, wie der Return to Activity Algorithmus (RTAA) eingesetzt werden kann, um eine Rehabilitation objektiv und zielgerichtet zu steuern und zu strukturieren. Der RTAA wurde vom OSINSTITUT für die oberen und unteren Extremitäten sowie für die Wirbelsäule entwickelt. In seinem Vortrag stellt Matthias Keller das funktionsbasierte Konzept des RTAA vor, um Patienten nach Schulter- und Armverletzungen therapeutisch zu begleiten. Level für Level finden sie so den Weg zurück zum Sport oder in die Arbeitsbelastung. In diesem Vortrag erfahren Sie: • wie und mit welcher Intention der Return to Activity Algorithmus entwickelt wurde • wie der RTAA für die oberen Extremitäten funktioniert • lernen Sie, ihre Patienten Level für Level für den Sport und die Arbeitsbelastung fit zu machen.

Prof. Dr. Wolfgang Kemmler

Habilitierter Sport- und Trainingswissenschaftler, Sportökonom, Master of Health and Fitness

Professor Dr. Wolfgang Kemmler ist am Institut für Medizinische Physik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg als Forschungsgruppenleiter mit der Durchführung von klinischen Studien mit dem Schwerpunkt Sport und körperliches Training betraut. Sein Forschungsbereich bezieht sich auf die Effekte von körperlichem Training sowie alternativer Trainingstechnologien auf gesundheitliche Risikofaktoren und die physische Funktion bei Menschen in mittlerem bis hohem Lebensalter. Im Bereich der Ganzkörper-Elektromyo-Stimulation (GK-EMS) hat seine Arbeitsgruppe in den vergangenen Jahren eine ganze Anzahl von Publikationen mit dem Schwerpunkt auf gesundheitliche Effekte der Ganzkörper-EMS vorgelegt. Kemmler ist Gründungsmitglied des „runden Tisch EMS“, der nationalen Vereinigung forschender und lehrender Einrichtungen im Fachbereich des GK-EMS.

Vorträge

Ganzkörper-Elektromyo-Stimulation (EMS) und chronisch unspezifische Rückenschmerzen – Facts over Philosophy

Chronisch unspezifische Rückenschmerzen sind ein sehr verbreitetes Phänomen in unserer Industriegesellschaft – ihre Inzidenz hat seit 1990 um fast 50 Prozent zugenommen. Der positive Effekt von rückenspezifischem Kraft- und Stabilisationstraining bei chronischen Rückenschmerzen ist mit hoher Evidenz belegt. Leider ist bei der Mehrzahl der Rückenschmerz-Patienten die Bereitschaft, ein klassisches, kraftorientiertes Trainingsprogramm nachhaltig und konsequent durchzuführen, sehr limitiert. Relevante Barrieren für diese Situation sind, neben dem Zeitaufwand und dem hohen subjektiven Anstrengungsgrad eines konventionellen Trainings, insbesondere die „Kinesiophobie“, also die Angst sich bei Bewegung weitere Schmerzen zuzufügen – ein Phänomen, das bei vielen chronischen Rückenschmerz-Patienten zu beobachten ist. In diesem Zusammenhang besitzt die alternative, zeiteffiziente, gelenkschonende und hochgradig individualisierbare Trainingstechnologie der Ganzkörper-Elektromyostimulation (GK-EMS) ein hohes Potenzial, diese Zielgruppe zu erreichen. Aufgrund dieser offensichtlichen Befähigung haben in der Vergangenheit schon mehrere Studien das Spannungsfeld GK-EMS und Rückenschmerzen adressiert, ohne die für die leitliniengerechte therapeutische Anwendung nötige Evidenz zu generieren. Zwei aktuelle, randomisierte, kontrollierte Interventionsstudien liefern indessen neue und belastbare Fakten, die im Vortrag präsentiert werden sollen.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welchen Beitrag GK-EMS zur Therapie chronisch unspezifischer Rückenschmerzen leistet
– wie groß die Effekte eines GK-EMS auf chronisch unspezifische Rückenschmerzen sind
– wie groß die Effekte im Vergleich zu anderen Therapiemethoden sind
– welche Vorteile GK-EMS gegenüber anderen Therapiemethoden bietet
– was beim Training zu beachten ist

Sabine Kind

M. A. Gesundheitsmanagement, Dozentin/Tutorin an der DHfPG/BSA-Akademie im Bereich Gesundheitsmanagement
Sabine Kind absolvierte zunächst verschiedene Ausbildungen, z. B. zur Tierarzthelferin und Bürokauffrau. Nach mehrjähriger Berufserfahrung in diesen Bereichen begann sie 2004 mit dem Diplom-Studium Fitnessökonomie an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. Ihre betriebliche Ausbildung, als Teil ihres dualen Studiums, absolvierte sie als stellvertretende Geschäftsleiterin in zwei Fitnessclubs. Nach Abschluss ihres Studiums wechselte sie im August 2008 als stellvertretende Geschäftsleiterin in einen Frauenfitnessclub in Wiesbaden. 2011 schloss sie den weiterbildenden Studiengang Master of Arts Gesundheitsmanagement an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement erfolgreich ab. In diesem Jahr begann Sie auch Ihre Tätigkeit als Dozentin und Tutorin an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie im Fachbereich Gesundheitsförderung.

Vorträge

Was macht den Unterschied?

Im sportlichen Kontext wird unter Coaching eine umfassende Betreuung von Hochleistungssportlern verstanden, die weit über das eigentliche Training hinausgeht und die Beratung, Betreuung und Motivierung vor, während und nach einem Wettkampf beinhaltet. Eine der Hauptaufgaben des Coaches im Sport besteht darin, Bedingungen zu schaffen, die es dem Sportler ermöglichen, die Grenzen seiner eigenen Leistungsfähigkeit zu entdecken und zu erweitern. Als Trainer kann es sehr sinnvoll sein, phasenweise die Rolle des Coaches einzunehmen, um den Kunden dabei zu unterstützen, alle vorhandenen Kräfte und Potenziale so zu optimieren und zu stärken, dass er seine Fähigkeiten zum Selbstmanagement kontinuierlich verbessern kann. Um sowohl Trainer als auch Coach im richtigen Verhältnis zu sein, ist es wichtig, sich mit der Haltung als Coach vertraut zu machen. Sabine Kind wird in ihrem Vortrag zum einen darstellen, wie sich die Tätigkeiten von Coach und Trainer unterscheiden und zum anderen was von der klassischen Coaching-Haltung in die Arbeit als Trainer übernommen werden kann, um die Qualität der Kundenbetreuung zu optimieren.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welche Aufgaben ein Coach übernimmt
– wie sich Coaching und Training unterscheiden
– was die Gemeinsamkeiten von Coaching und Training sind
– wie Sie von der Rolle des Trainers in die des Coaches wechseln können, um eine Person bestmöglich zu unterstützen.

Der Beitrag von Entspannungstraining zum erfolgreichen Stressmanagement

Die Fähigkeit, körperlich zu entspannen und gedanklich abzuschalten, stellt eine grundlegende Bewältigungsmöglichkeit für Belastungen dar. Über diese Fähigkeit verfügt grundsätzlich jeder Mensch und sie ist trainierbar. Die sichere Beherrschung von Entspannungstechniken, wie z. B. Yoga, Progressive Muskelrelaxation u. a., ermöglicht den sinnvollen Umgang mit Spannungszuständen und steigert die die Fähigkeit, sie bewusst regulieren zu können. Das Erreichen eines optimalen Verhältnisses zwischen Belastung und Erholung ist eine der wichtigsten Bedingungen zur Stärkung und Gesunderhaltung des Organismus und gleichzeitig Grundlage der psychophysischen Leistungsfähigkeit. In dem Vortrag werden die verschiedenen Funktionen des Entspannungstrainings im Zusammenhang mit einem erfolgreichen Stressmanagement dargestellt.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie ein Spannungsausgleich in Stresssituationen dabei helfen kann, das individuelle Belastungsniveau abzuschwächen und Schlafstörungen zu beseitigen
– welchen Beitrag ein Erlernen von Erholungsmustern im Rahmen eines Entspannungstrainings zur Erreichung einer optimalen Belastungs- und Erholungsdynamik leistet
– wie durch ein Entspannungstraining der bewusste Umgang mit den eigenen Energiereserven gefördert werden kann
– wie ein Entspannungstraining die bessere Vorbereitung auf wiederkehrende Leistungsanforderungen und Stresssituationen ermöglicht

Neue Herausforderungen für die Sun, Beauty & Care-Branche

Gerade bei Frauen, aber zunehmend auch bei Männern, sind die Empfindungen von Schönheit und Wohlbefinden eng miteinander verknüpft. In den Industrieländern leidet mehr als jede zweite Frau unter Figur- bzw. Beautyproblemen. Ein weit verbreitetes Beautyproblem dabei ist die Cellulite auch als „Orangenhaut“ bezeichnet. Aber nicht nur Frauen sind von Cellulite betroffen. Auch bei Männern zeigt sich eine deutliche Zunahme. Die Entstehung einer Cellulite ist multifaktoriell. Neben einer genetischen Veranlagung begünstigen individuelle Verhaltensweisen ihre Entstehung. Gleiches gilt für die vorzeitige Hautalterung. Um sowohl weibliche als auch männliche Kunden zielgruppenorientiert beraten zu können, ist es wichtig, ein physiologisches Verständnis zu entwickeln, um bei den zentralen Beautyproblemen helfen zu können. Im Vortrag wird zum einen dargestellt, mit welchen Methoden zentrale Beautyprobleme klassifiziert und erkannt werden können. Zum anderen wird beschrieben, welche Faktoren bei der Entstehung eine Rolle spielen.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie sich Frauen und Männer in Bezug auf die zentralen Beautyprobleme Cellulite und Hautalterung unterscheiden
– wie Cellulite und eine (vorzeitige) Hautalterung zustande kommen
– wie Sie Ihre Kunden bei der Reduktion der zentralen Beautyprobleme unterstützen können

Prof. Dr. Daniela Klix

Referentin für Sport und körperliche Leistungsfähigkeit bei der Bundeswehr, Dozentin der DHfPG/BSA

Prof. Dr. phil. Daniela Klix ist Sportwissenschaftlerin und Dozentin an der DHfPG. Zuvor war sie  zwölf Jahre Soldatin auf Zeit und bundesweit als Personalführerin und Ausbilderin im gehobenen Dienst der Bundeswehr eingesetzt. Von 2013 bis 2018 war Prof. Dr. Klix wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrkraft am Institut für Sportwissenschaft an der Universität der Bundeswehr. Seit Oktober 2018 ist sie Referentin für Sport und körperliche Leistungsfähigkeit in den Streitkräften und u. a. mit der Professionalisierung der Sportausbildung in der Truppe sowie mit der Führung des Sportfachpersonals der Bundeswehr beauftragt.

Parallel zu ihrer akademischen und subakademischen Ausbildung war und ist sie ambitionierte Ausdauersportlerin und mehrfache Ironman- und Marathon-Finisherin. Ihre größten Erfolge waren der Gesamtsieg beim Great Wall Marathon in Peking sowie zahlreiche Teilnahmen bei Militärweltmeisterschaften im Marathon und Triathlon.

Vorträge

Die eigene Leistungsgrenze angreifen

Die eigene Leistungsgrenze angreifen – das ist der Sinn von Pacing! Hierzu bedarf es einer sowohl auf den Athleten als auch auf die Zielsetzung abgestimmten Strategie. Denn die Wahl der richtigen Pacing-Strategie bedeutet, die Energiereserven des Körpers optimal zu nutzen, sei es beim 10-km-Volkslauf, beim abwechslungsreichen Hindernislauf oder auch bei den vielfältigen Triathlon-Distanzen, um das Optimum an Leistung im richtigen Moment abzurufen. Pacing ist also auch ein Steuerungsprozess, welcher die sofortige Anpassung an äußere Umwelteinflüsse bzw. an den Wettkampfverlauf ermöglicht. Aus physiologischer Sicht geht es um die Verteilung der aerob oder anaerob gewonnenen Energie während eines Wettkampfs. Entsprechend bedeutet diese Sichtweise auch, dass Pacing erlern- und trainierbar ist. Der Fachmann unterscheidet zwischen sechs grundlegenden Pacing-Strategien: dem All-Out, dem positiven, dem gleichmäßigen, dem negativen, dem parabolischen sowie dem variablen Pacing. Die Wahl der passenden Strategie ist von unterschiedlichen Variablen, wie unter anderem der Art des Wettkampfes, den äußeren Bedingungen, dem Streckenprofil oder dem Trainingszustand abhängig. Im Training kommt es also darauf an, durch die Wahl der richtigen Ausdauertrainingsmethode sowohl das Erlernen einer passenden Pacing-Strategie als auch das Trainieren des primären Energiebereitstellungsweges zu ermöglichen.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– was Pacing ist und welche grundlegenden Pacing-Strategien es gibt
– welche Pacing-Strategie zu welchen Athleten bzw. welcher Zielsetzung passt
– wie Pacing bzw. Pacing-Strategien mit Fokus auf die Zielsetzung trainiert werden

Was Führungskräfte tun können, um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu erhalten

Gesunde und somit auch motivierte und leistungsfähige Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter sind ein zentraler Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen. Dem Top-Management wird zunehmend bewusst, wie stark sich „soft facts“ wie die psychische und physische Gesundheit der Mitarbeiter positiv oder negativ auf die „hard facts“, zum Beispiel die betrieblichen Ergebnisse, auswirken.
Doch was bedeutet eigentlich „gesundes Führen“? Um diese Frage beantworten zu können, muss man zunächst die Rahmenbedingungen kennen und beurteilen. Die Gesellschaft befindet sich in einem Wandel, der in erster Linie gekennzeichnet ist durch einen Wertewandel, einen rasanten technologischen Fortschritt, eine zunehmende Digitalisierung, einen steigenden Fachkräftemangel sowie eine individualisierte Ausbildung. Darüber hinaus fördert ein längeres Erwerbsleben ein Mehrgenerationen-Unternehmen, welches Chancen aber auch Risiken zugleich in sich vereint.
Dies wiederum bedeutet: Gesunde Führung ist nicht gleich gesunde Führung! Die unterschiedlichen Generationen erwarten unterschiedliche Führungsstile. Die Generationen Babyboomer, X, Y und Z haben unterschiedliche Ansprüche an ihren Arbeitsplatz und ihre Führungskraft, sie gehen aber auch unterschiedlich mit an sie gestellten Aufgaben um. Beim Fördern der Gesundheit und des Wohlbefindens von Mitarbeitern am Arbeitsplatz spielen eine Vielzahl personaler und organisatorischer Faktoren zusammen, entsprechend viele Dimensionen gilt es, beim Entwickeln eines gesunden Führungsstils zu berücksichtigen. Ein gesunder Führungsstil zeichnet sich zum Beispiel durch Sinnvermittlung sowie Anerkennung bzw. Wertschätzung der Arbeitsleistung aus.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– was sich an den Rahmenbedingungen für „gesunde“ Mitarbeiterführung geändert hat
– warum in derselben Belastungssituation manche Menschen gesund bleiben, während andere erkranken
– was Führungskräfte tun können, um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu erhalten

Sarah Kobel

M. Sc. Wirtschaft und Recht, seit 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der DHfPG

Sarah Kobel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement im Fachbereich Ökonomie/Management. Nach ihrem Master-Studium in Wirtschaft und Recht (M. Sc.) mit den Schwerpunkten Markt- und Konsumentenverhaltensforschung an der Universität des Saarlandes war sie von 2012 bis 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl für BWL, insb. Marketing, an der Universität des Saarlandes (Institut für Konsum- und Verhaltensforschung) bei Univ.-Prof. Dr. Andrea Gröppel-Klein tätig. Durch die vom Institut vermittelte Denkschule betrachtet sie alles aus der Perspektive der Kunden, um deren oftmals komplexes Verhalten verstehen und erklären zu können. Im Rahmen ihres Dissertationsprojektes beschäftigt sie sich mit der empirischen Analyse der Wirkung von Humor im Rahmen von Dienstleistungsinteraktionen.

Vorträge

Unkonventionelle kommunikative Maßnahmen für Fitnessstudio-Mitarbeiter zur Emotionsregulierung

Wenn Arbeit menschliche Beteiligung erfordert, passieren Fehler. So ist auch die Erbringung von Dienstleistungen häufig mit Fehlern verbunden und selbst dem besten Anbieter kann es nicht gelin-gen, den Kunden jederzeit einen gänzlich perfekten Service anzubieten. Ein ungenießbares Essen im Restaurant, lange Wartezeiten, bis das reservierte Hotelzimmer bezugsfertig ist, ein vergessener Ter-min für ein Personal Training – während das Auftreten solcher Fehler unvermeidbar und aus Kunden-sicht vielleicht auch nachvollziehbar ist, gilt dies nicht für eine fehlende oder schlechte Wiedergutma-chung des Unternehmens. Die gewählte Maßnahme muss es vielmehr erlauben, den Kunden für die Unannehmlichkeiten zu entschädigen, um nicht Gefahr zu laufen, den Unternehmenserfolg zu ge-fährden. Fehler bei der Dienstleistungserbringung verärgern nämlich Kunden teils in erheblichem Maße. Beschwerden, negative Kommunikation (online wie offline) und sogar ein Verlust des Kunden können die Folgen sein.

Auch Fitnessstudio-Betreiber sehen sich als Dienstleistungsanbieter mit dieser Problematik konfron-tiert. Wie aber sollen die Mitarbeiter reagieren, um die bedrohlichen Folgen scheinbar banaler Fehler abzuwenden? Vor dem Hintergrund, dass die Erwartungen der Kunden an die Reaktion des Dienst-leisters zunehmend steigen, erscheint diese Frage alles andere als trivial. Schon Goethe sagte, dass von Herzen kommen muss, was auf Herzen wirken soll. Es gilt also, den emotional verstimmten Kun-den nicht nur rational zufriedenzustellen, sondern ihn in seiner emotionalen Befindlichkeit positiv zu beeinflussen, ihn also mit einem guten Gefühl nach Hause zu schicken, sodass er auch künftig gerne in Ihrem Studio trainiert.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welche klassischen Korrekturmaßnahmen in der Praxis häufig Anwendung finden
– warum diese Maßnahmen nur bedingt auf die Emotionen Ihrer Kunden wirken
– wie es Ihnen gelingen kann, in der Interaktion mit Ihren Kunden künftig anders, besser und emotionsregulierend auf Fehler zu reagieren

Prof. Dr. Julia Krampitz

Doctor of Public Health sowie Dozentin in den Bereichen Psychologie und Pädagogik

Julia Krampitz studierte Diplom-Fitnessökonomie, Bachelor of Arts Ernährungsberatung und Master of Arts Prävention und Gesundheitsmanagement. Während ihres Master-Studiums begann sie ihre Tätigkeit als freie Dozentin für die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und die BSA-Akademie in den Fachbereichen Psychologie und Pädagogik, Betriebliches Gesundheitsmanagement sowie Gruppentraining. 2016 beendete sie den Promotionsstudiengang Public Health an der Universität Bielefeld bei Prof. Bernhard Badura. Seit 2016 ist Julia Krampitz Professorin an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. Ihre Beschäftigungsschwerpunkte sind die Integration von gesundheitsbewusstem Verhalten in den Führungs- und Arbeitsalltag, psychosoziale Gesundheit im Betrieb sowie die Wirksamkeit von Entspannungsverfahren. Im Herbst 2016 begann sie den Promotionsstudiengang Psychologie an der Universität Innsbruck, um der Relevanz von Self-Leadership in Organisationen nachzugehen.

Vorträge

Mehr als Training – Wie Sie Ihre Kunden verstehen und individuell coachen!

Will man Kunden beim Aufbau eines gesunden Lebensstils fördern, haben sich Strategien aus dem Coaching bewährt. Die Kunst des Coaching besteht darin, eine wertschätzende und „wohlige“ Gesprächsatmosphäre für den Klienten zu schaffen, die als Nährboden zur Reflektion des Gesundheitsverhaltens, der Kräfte und Potenziale dient. Ziel ist es, den Klienten durch die Optimierung seiner eigenen Fähigkeiten auf dem Weg zu persönlichen und beruflichen Zielen zu begleiten. Was aber macht den Einsatz von Coaching in der Fitnessberatung zu einem erfolgreichen Tool? Was genau können Trainer einsetzen, um den Trainingsprozess erfolgreicher zu gestalten? Worauf sollte im Umgang mit Klienten geachtet werden, um eine Flexibilisierung der Verhaltensmuster und/oder Weiterentwicklung der Persönlichkeit zu erzielen? Welche Fragen helfen, um die Selbstreflexion beim Klienten treffsicher anzuregen? Vor dem Hintergrund, dass in den ersten zwölf Monaten ca. 40 Prozent die Mitgliedschaft in Fitnessstudios wieder beenden, scheint es sehr wichtig zu sein, neben der Kompetenz als Trainer auch über Strategien zu verfügen, um eine gute Beziehung zu den Kunden aufzubauen, sie zu motivieren und sie bei der Aufrechterhaltung und Zielerreichung zu unterstützen. Diese Strategien müssen jedoch auf einem fundierten Basiswissen, individuell angepasst an den jeweiligen Menschen, aufgebaut werden. Frau Prof. Dr. Krampitz gibt Ihnen einen Einblick, wie Sie Ihre Kunden auf motivationaler Ebene optimal betreuen können und erläutert geeignete Coaching-Strategien und deren Einsatzmöglichkeiten.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– Was Komptenzen und Aufgaben eines Coaches sind
– auf welchen Grundlagen eine Verhaltensänderung durch Coaching erzielt wird
– wie Strategien zum Aufbau und zur Aufrechterhaltung eines gesundheitsförderlichen Lebensstils eingesetzt werden

Die Praxis des Mentaltrainings – Tipps zur praktischen Umsetzung

Unter Mentaltraining versteht man das gedankliche Durchspielen von Verhaltensweisen. Sportler nutzen diese Trainingsform zur Verbesserung ihrer Leistung, Chirurgen bereiten sich damit auf Operationen vor und Piloten trainieren schwierige Situationen. Ziel eines Mentaltrainings ist es, durch das intensive Vorstellen eines Bewegungs- oder Handlungsablaufes die Durchführung der Bewegung oder Handlung positiv zu beeinflussen. Die Integration verschiedener Sinnesmodalitäten in der Bewegungsvorstellung trägt zu einer weiteren Ausdifferenzierung und Optimierung dieser Vorstellung und damit zu einer gesteigerten Effektivität des Mentalen Trainings bei.
In dem Vortrag werden gezielte Techniken für Sportler dargestellt. Diese dienen dem grundlegenden Aufbau und der Stärkung von Ressourcen sowie der Selbstwirksamkeitserwartung.
Prof. Dr. Julia Krampitz vermittelt Ihnen praktische Tipps, wie Sie Mentaltraining zur individuellen Zielsetzung und zu einer optimalen Spannungsregulation einsetzen. Erfahren Sie, wie Sie ablaufende innere Dialoge (Selbstgespräche) gezielt trainieren und davon in der Praxis profitieren.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie Sie Ihre Informationsverarbeitung optimieren können
– wie Sie Bewegungsvorstellungen im Rahmen eines Vorstellungstrainings produzieren
– wie Sie einschränkende Glaubenssätze bewusstmachen und positiv verändern

Stress in der Schule, Stress im Studium, Stress im Arbeitsleben, Stress in der Familie – eine Vielzahl von Menschen fühlt sich fast täglich durch Stress belastet. Der Umgang mit solch belastenden Situationen ist individuell abhängig von biographischen Erlebnissen und daraus erwachsenden Denkmustern, Copingstrategien sowie der körperlichen Disposition des Menschen. Bei erfolgreicher Stressbewältigung kann der Stress reduziert oder gar beseitigt werden. Zeigen die Bewältigungsversuche jedoch keinen Erfolg, kann es bei anhaltender Stressreaktion zu chronischen Folgen in Form von körperlichen und psychischen Störungen kommen.
Kurzfristig können Stressreaktionen unseres Körpers sehr sinnvoll sein. Sie ermöglichen in herausfordernden Situationen schnell zu reagieren, leistungsfähig zu sein und wichtige Entscheidungen schnell treffen zu können. Dies jedoch nur, wenn die kurzfristige Aktivierung durch Phasen der Entspannung abgelöst wird. Im Rahmen des Vortrages werden die grundlegenden Mechanismen bei der Entstehung von Stress dargestellt. Es wird herausgearbeitet, welche Rolle Körper und Geist hierbei spielen und wie sie sich gegenseitig beeinflussen.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie die Entstehung von Stress aus wissenschaftlicher Sicht zu erklären ist
– wie sich dauerhafte Stressbelastungen auf Körper und Psyche auswirken können
– unter welchen Voraussetzungen Stress für die körperliche und psychische Gesundheit eine Gefahr darstellen kann
– wie es gelingen kann, Stress positiv für die eigene Gesundheit zu nutzen

Zwei Gesichter der Arbeit – Lust oder Frust?

Die Themen körperliche und psychosoziale Gesundheit gewinnen in den letzten Jahren innerhalb unserer Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Dabei wird oftmals ein Zusammenhang zwischen den gestiegenen Anforderungen und Belastungen der Arbeitswelt und dem Auftreten von Erkrankungen diskutiert.
Als ursächlich für diese Entwicklung wird primär der Wandel von einer Industrie- hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft gesehen. Die sich hieraus ergebenden Veränderungen in den Arbeitsinhalten und Arbeitstätigkeiten rücken kognitive, soziale und emotionale Belastungen zunehmend in den Fokus der Betrachtung. Veränderungen verursachen jedoch bei vielen Menschen Stress. Dies erfolgt insbesondere dann, wenn sie sich diesen Veränderungen ausgeliefert fühlen und keine individuellen Kontrollmöglichkeiten sehen. Der Wandel fordert seinen Tribut: Psychische Störungen weisen die höchsten Steigerungsraten unter allen Erkrankungen auf. Arbeit muss jedoch nicht krank machen. Wir wollen gefordert werden, etwas leisten, unsere Fähigkeiten unter Beweis stellen. Neben einer materiellen Absicherung wünschen wir uns ein gewisses Maß an Selbstbestimmtheit, Kompetenzerleben und Zugehörigkeit zu anderen.
Frau Prof. Krampitz wird in ihrem Vortrag darstellen, unter welchen Voraussetzungen Arbeit und Beruf ein Risiko für unsere Gesundheit darstellen und welche Aspekte dahingegen unsere Gesundheit sogar fördern können.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– aktuelle Zahlen zu Gesundheit und Krankheit in der Arbeitswelt
– unter welchen Voraussetzungen Arbeit ein Gesundheitsrisiko darstellt
– wie Arbeit und Beruf als Gesundheitsressourcen genutzt werden können

Florian Kreis

M. A. Gesundheitsmanagement, Dozent DHfPG/BSA, mit praktischer Erfahrung in Führung und Vertrieb
Florian Kreis hatte schon immer eine Leidenschaft für Sport. Während seines Zivildienstes erkannte er zusätzlich seine Fähigkeit, Menschen zu motivieren. Dort entwickelte er Bewegungskonzepte für Rollstuhlfahrer, um ihre Mobilität zu fördern. Im Anschluss absolvierte er ein duales Studium zum B. A. Gesundheitsmanagement an der DHfPG. Während des Studiums arbeitete er in einer namhaften Unternehmensgruppe zuerst im Vertrieb, anschließend übernahm er in Kombination mit seinem Studium M. A. Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) eine leitende Position im Unternehmen. Er war für das operative Tagesgeschäft sowie fürdie Optimierung von Verkaufsprozessen verantwortlich und auch an der Erstellung von Segmentierungsstrategien für Neueröffnungen beteiligt. Durch seine langjährige Berufserfahrung in der Fitnessbranche konnte er sich Kompetenzen in den Bereichen Personalführung, Marketing und Vertrieb aneignen, die er seit 2015 als Dozent der DHfPG/BSA den Studenten und Teilnehmern weitergibt.

Vorträge

Mit der richtig gewählten Strategie den Verkauf im Unternehmen nachhaltig gestalten

Eine auf die eigene Zielgruppe angepasste Verkaufsstrategie ist heute ein wichtiger Faktor für eine nachhaltige und erfolgreiche Unternehmensführung.
In einem schnell wachsenden und wettbewerbsintensiven Fitness- und Gesundheitsmarkt ist es essenziell, die Bedürfnisse der eigenen Zielgruppe zu kennen, um attraktive Angebote „maßzuschneidern“.
Der operative Verkauf muss demnach den Ansprüche der Zielgruppe angepasst werden, denn jeder Kunde ist anders!
Jeder Kunde kommt mit einer anderen Intention, ausgelöst durch seine zugrundeliegenden Motive, ins Studio. Ein guter Berater erkennt diese Motive durch eine zielgerichtete Bedarfsanalyse, um dadurch den Kunden ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten. Hier gibt es große zielgruppenspezifische Unterschiede.
Ein erfolgreicher Berater ist eine Vertrauensperson und dient seinen Kunden als „Begleiter“ auf dem Weg zur individuellen Problemlösung und Zielerreichung.
Wer es schafft, seine Beratungsgespräche spezifisch auf seine Zielgruppe auszurichten, steigert seine Verkaufsabschlüsse und liefert damit einen wertvollen Beitrag zum Unternehmenserfolg.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
• welche Schritte zu einer zielgruppenspezifischen Verkaufsstrategie notwendig sind
• welche Strategie für Ihre Zielgruppe die richtige ist
• wie Sie es schaffen, den Kunden Nutzen, Vorteile und Problemlösungen richtig aufzuzeigen

Marlon Kreis

M. A. Prävention und Gesundheitsmanagement, Schmerztherapeut, Athletiktrainer, Dozent DHfPG/BSA

Marlon Kreis begann seine sportliche/berufliche Laufbahn 2008 bei INTERSPORT im Vertrieb von Sportartikeln. Danach arbeitete er parallel zu seinem dualen Studium zum B. A. Sportökonomie, das er an der DHfPG absolvierte, in mehreren Unternehmen aus den Bereichen Physiotherapie, Sportorthopädie sowie in einer allgemeinmedizinischen Praxis. In diesem Kontext war er unter anderem in den Bereichen der Behandlung, Betreuung und dem Training von Profisportlern tätig. Zusätzlich zu seinem Bachelor-Studium hat er bei der DHfPG das Studium zum M. A. Prävention und Gesundheitsmanagement erfolgreich abgeschlossen. Ab dem Jahr 2016 leitete Marlon Kreis das neu gegründete Zentrum für Bewegungsanalyse in Köln, um Leistungssportler, aber auch Freizeitsportler und Patienten bezüglich der individuellen Körperanalyse und des überaus wichtigen Trainingsziels „Return to Activity“ zu beraten. Seit 2018 ist er Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und der BSA-Akademie.

Vorträge

​Abfallprodukt oder wichtiger Faktor zur Verbesserung der Ausdauer?

Laktat spielt nach wie vor eine bedeutende Rolle als diagnostischer Parameter der Ausdauerleistungsfähigkeit. Seit der Entdeckung des Laktats Anfang des 19. Jahrhunderts beschäftigt dieses Substrat Mediziner, Biochemiker, Leistungsdiagnostiker und Trainer. Anfänglich wurden die Begriffe „Laktat“ und „Milchsäure“ weitgehend synonym verwendet. Die Milchsäure wurde als Stoffwechselendprodukt, als Hauptfaktor der muskulären Ermüdung sowie als Schlüsselfaktor von Azidose-bedingten Gewebsschäden und sogar als Zerstörer der Mitochondrien angesehen. Dementsprechend galt lange Zeit das Postulat, eine Akkumulation der Milchsäure im Blut bei einem Training der Grundlagenausdauer möglichst zu vermeiden. Milchsäure ist jedoch nicht gleich Laktat. In der englischsprachigen Literatur wird z. B. zwischen „lactat acid“ und „lactat“ differenziert. In den letzten Jahren haben sich die Betrachtungen von Laktat aufgrund besserer Untersuchungsmethoden grundlegend geändert. Laktat wird heute als wichtiges Stoffwechselsubstrat angesehen. Laktat übernimmt steuernde und regulierende Funktionen bei Anpassungsprozessen. Der Vortrag stellt alte und neue Betrachtungsweisen zum Laktat auf der Basis aktueller Forschungsbefunde gegenüber und zeigt die Bedeutung des Laktats im Ausdauertraining auf.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie sich alte und neue Betrachtungsweisen des Laktats unterschieden
– Informationen zur aktuellen Forschungslage
– warum Laktat kein Abfallprodukt, sondern ein wichtiger Faktor zur Verbesserung der Ausdauerleistung ist

​Testverfahren und funktionelle Trainingsableitungen zur Wiedereingliederung von Sportlern

Eine gute gesundheitliche Verfassung von Athletinnen und Athleten ist eine Grundvoraussetzung für sportlichen Erfolg. Eine Verletzung hingegen ist für einen Sportler oft ein einschneidendes Erlebnis, das direkten Einfluss auf die berufliche oder private Zukunft hat. Auch auf Vereine, Verbände und Versicherungen hat die Verletzung eines Sportlers, nicht zuletzt ökonomisch betrachtet, großen Einfluss. Der finanzielle Schaden kann für Vereine und Versicherungen am Ende einer Saison Kosten im Millionenbereich bedeuten. Die Institutionen mit ihren unterschiedlichen Interessen haben jedoch alle ein gemeinsames Ziel: die Athleten nach einer Verletzung schnell und vollständig rehabilitiert wieder in den Sport zu integrieren, um gute sportliche Leistungen zu gewährleisten und ein Rezidiv zu vermeiden. Hierbei kommen Fragen auf: Wann ist ein Sportler wieder körperlich belastbar? Wann kann er wieder am Training, am Mannschaftstraining oder an Wettkämpfen teilnehmen? Und wie kann ich als Trainer objektiv beurteilen, ob und welche Defizite vor dem Wettkampf noch zu optimieren sind?
Aus dem Profisport lassen sich hier verschiedene Testverfahren, Screenings, Beurteilungsverfahren und Trainingsprogramme ableiten, um eine gute körperliche Verfassung der Athleten zu garantieren und Überlastungen zu verhindern. Im Vortrag zu „Return to Sport“ werden Sie die verschiedenen Testverfahren kennenlernen und können so Profi- aber auch Freizeitsportler auf ihrem Weg zurück zum Sport begleiten.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– die Relevanz einer standardisierten Testbatterie für die Wissenschaft und den Sport
– die Stationen eines rehabilitativen Konzepts im Bereich „Return to Sport“
– wann Sportler nach einer Verletzung wieder eingesetzt werden können

Pascal Kuehnhenrich

Diplom-Biologe, Experte für Off-/Online-Marketing, 25 Jahre Erfahrung in Agenturen, Start-up-Gründer

Pascal Kühnhenrich ist Naturwissenschaftler, Marketing-Experte und Gründer mit Start-up-Erfahrung. Nach dem Studium der Biologe ist er ins kalte Wasser der Kommunikationsbranche eingetaucht und hatte Glück, in einer der größten Werbeagenturen (Ogilvy) schwimmen lernen zu dürfen.
Nach vielen Bahnen durch die Karriere-Becken verschiedener Agenturen, bei denen er auch Marketingkonzepte und -strategien für komplexe, erklärungsbedürftigen Produkte des Gesundheitsmarktes entwickelte, wurde er mit den Medaillen des gehobenen Managements ausgezeichnet und auf seinen Visitenkarten war bisweilen auch der Titel „Geschäftsführer“ zu lesen.
Im Jahr 2015 beendete er seine Laufbahn als Rettungsschwimmer in Werbeagenturen und gründete das Online Portal www.kitebnb.com – ein Homesharing Portal speziell für Kitesurfer. Hier konnte er seine beiden Leidenschaften Onlinemarketing und Kitesurfing miteinander verknüpfen. Ende 2018 gelang ihm der Exit. Heute gibt er seine Erfahrungen als Dozent der DHfPG/BSA weiter.

Vorträge

Welche Agentur brauche ich und was soll sie leisten? Über den Weg zur richtigen Agentur und lauernde Fallstricke

Welche Agentur passt zum Unternehmen und was soll sie leisten? Sie sind verantwortlich für das Marketing in Ihrem Unternehmen und sollen eine neue Agentur finden? Das kann schnell zu einer großen Herausforderung werden, denn im Dschungel der vielen Agenturen mit ganz unterschiedlichen Agenturprofilen verliert selbst derjenige schnell den Überblick, der gerade noch genau wusste, wonach er gesucht hat.
Die Profile der Agenturen reichen von Fullservice-, Werbe-, Digital-, Influencer- bis hin zur klassischen PR-Agentur. Und hilft Ihnen dann eher die alteingesessene Kommunikationsagentur mit beeindruckender Expertise oder doch das hippe Hinterhof-Start-up mit ganz frischen Ideen Ihr Unternehmen auf dem Weg zum Erfolg zu begleiten? Oder brauchen Sie vielleicht irgendetwas dazwischen?
Auch das Thema Kosten kann ein weiterer Unsicherheitsfaktor sein, denn der Auswahlprozess und die Zusammenarbeit kann schnell teuer werden – und zwar für beide Seite – für das Unternehmen und für die Agentur. Umso wichtiger ist es, die Erwartungen beider Seiten genau abzustecken.

Lernen Sie die Fallstricke bei der Agenturauswahl kennen, die Ihnen bei der Suche und dem Finden der richtigen Agentur im Wege stehen können.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welchen Mehrwert eine Agentur für Ihr Unternehmen leisten kann
– wie Sie sich professionell auf die Zusammenarbeit mit der Agentur vorbereiten
– wie Sie die Agentur finden, die wirklich zu Ihnen passt
– wie Sie mit Ihrer Agentur durchstarten
– warum Vorkenntnisse im (Online-) Marketing notwendig für die Bewertung der Agenturempfehlungen sind

Lukas Lai

Physiotherapeut und Athletiktrainer der Gießen 46ers und des Deutschen Basketball Bundes

Lukas Lai ist seit 2009 Physiotherapeut (B. Sc.). Seit 2011 ist er Physiotherapeut und Athletiktrainer der Gießen 46ers (easyCredit BBL) und des Deutschen Basketball Bundes (U15–U18). Er hat unter anderem Weiterbildungen in Manueller Therapie, Sportphysiotherapie und Athletiktraining absolviert. Seit 2015 ist Lukas Lai in einer eigenen Praxis in Gießen tätig. Seine Schwerpunkte liegen in der Behandlung von orthopädisch-traumatologischen Erkrankungen sowie im Athletiktraining und Personal Training.

Vorträge

Krankheitsbilder – Übungen – „Return-to-play“-Tests

In diesem praxisorientierten Workshop werden zu Beginn verschiedene Krankheitsbilder der Hüft- und Leistenregion erläutert, die bei Basketballern häufig auftreten. Den Teilnehmern wird zum einen ein spezifisches Warm-up-Programm zur Prävention und zum anderen ein aktives Rehabilitationsmodell mit Übungen und Tests, welche die Rückkehr zum Spiel progressiv begleiten, vermittelt. Dazu gehören unter anderem die Stabilisation und Mobilisation der Hüfte, des Beckens, der gesamten unteren Extremität und des Rumpfes – alle Bestandteile des Modells werden aktiv vorgestellt. Weiterhin erklärt Lukas Lai basketballspezifische Bewegungsmuster in Verbindung mit der aktiven Rehabilitation. Die Teilnehmer können alle Übungen und Tests auch selbst durchführen und haben genügend Zeit für den Austausch und die Diskussion mit Kollegen und Referent.

In diesem Workshop erfahren Sie:
– wie Sie mit präventiven Übungen dem Entstehen von Hüft- und Leisten-Pathologien im Basketball entgegenwirken können
– wie Sie eine Rehabilitation bei Hüft- und Leisten-Pathologien im Basketball sinnvoll aufbauen
– wie Sie einen fließenden Übergang von Reha zu Training schaffen und an der Leistungssteigerung Ihres Athleten arbeiten

Prof. Dr. Hauke Mommsen

Arzt, Physiotherapeut und Professor für Physiotherapie an der FH Kiel
Dr. Hauke Mommsen ist Unfallchirurg, Orthopäde, Sportmediziner, Physiotherapeut und Osteopath. Seit 2007 hat er eine Professur an der FH Kiel inne. In der Vergangenheit betreute Hauke Mommsen die Spieler des THW Kiel, der SG Flensburg Handewitt, des FC Schalke 04 und des FC St. Pauli. Im Juni 2019 war er Teil des medizinischen Betreuungsstabs der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der U21-Europameisterschaft in Italien. Hauke Mommsen ist ärztlicher Leiter des ENDO Rehazentrums Hamburg und Kooperationspartner des FC St. Pauli.

Vorträge

Wir alle kennen diese Situationen aus dem Fernsehen: das Spiel läuft, noch 23 Minuten zu spielen, der Stürmer ist auf der Zielgeraden vor dem Tor. Und dann passiert es: Foul, Sturz, Schock, der Spieler liegt auf dem Boden, das medizinische Team rennt mit der Trage auf den Platz. Wir als Zuschauer fiebern und leiden mit, Ärzte und Therapeuten müssen sich blitzschnell ein Bild von der Lage machen und entscheiden, ob der Spieler vom Platz getragen werden muss oder weiterspielen kann. Aus Studien ist bekannt, dass gezielte Präventionsmaßnahmen effektiv sind, um die Anzahl und Schwere der Verletzungen zu reduzieren. Vereine, Trainer und Spieler müssen sich der Bedeutung wirksamer Präventionsstrategien bewusst werden und diese in der täglichen Routine einsetzen.

In diesem Workshop erfahren Sie:
– welche Verletzungen häufig auftreten
– welche Risikofaktoren es gibt und wie man diese in der Trainingsplanung berücksichtigen kann
– wichtige Hinweise für die Erstversorgung auf dem Platz
– welche Präventionsstrategien und -konzepte derzeit „State of the Art“ sind und wie man diese praktisch umsetzt

Nico Müller

Sportwissenschaftler mit Schwerpunkt Rehabilitation und Prävention
Nico Müller studierte Sportwissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Danach absolvierte er die Sportphysiotherapieausbildung bei der ESP Science & Education. Heute ist er Dozent der ESP und unterrichtet Inhalte zur sportpraktischen Anwendung. Er arbeitet als Sportwissenschaftler und Sporttherapeut mit Schwerpunkt Rehabilitation und Prävention in einem Zentrum für Physiotherapie und Training in Hamburg.

Vorträge

Aus der Praxis: Die aktive Therapie nach einer Schulterverletzung ist von grundlegender Bedeutung. Anhand des Fallbeispiels einer Patientin mit Schulterluxation und Zerrung der Rotatorenmanschette, die sich diese Verletzung beim Tennis zugezogen hat, erfahren Sie, wie Sie ein systematisches und individuelles Trainingsprogramm erstellen. Die Notwendigkeit einer Methodik wird im Behandlungsverlauf besonders deutlich.
In diesem Vortrag erfahren Sie:
• wie die sportphysiotherapeutische Praxis aussieht
• welche Kriterien es für das Erstellen eines Trainingsprogramms gibt
• wie ein exemplarisches Programm für eine Patientin mit Zustand nach Schulterluxation und Zerrung der Rotatorenmanschette aussieht

Frederik Neust

Gründer einer Digital-Agentur in Jakarta, Fitnessökonom, Dozent DHfPG/BSA, Digitales Entertainment

Frederik Neust absolvierte den dualen Studiengang Fitnessökonomie an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. Den betrieblichen Teil absolvierte er bei Fitness First in der Digitalabteilung. In Dublin qualifizierte er sich im digitalen Marketing weiter und wurde von führenden Experten ausgebildet. Für Fitness First UK arbeitete er an diversen Digitalprojekten, bevor er nach Südostasien zu einer der dort führenden Digital-Marketing-Agenturen wechselte. Nach einer lehrreichen Zeit entschied er sich „back to the roots” für die Fitnessindustrie. Er baute die digitale Abteilung einer der führenden Fitnessketten in Südostasien auf. Bis Anfang 2019 war er für das Online-Marketing des schnellst wachsenden, asiatischen Hotelmanagement-Unternehmens mit sieben Ketten, vom Low-Budget- bis zum Luxussegment, zuständig. Es folgte der Schritt in die Selbstständigkeit, um Firmen strategisch beim Aufbau „digitaler Muskeln“ zu unterstützen. In Deutschland ist er Dozent an der DHfPG/BSA-Akademie.

Vorträge

Spüren Sie den „PUMP“ Ihres „digitalen Bizeps“ und bringen Sie ihn mit Online-Marketing zum Brennen

Der Vortrag führt Sie durch die Tiefen des „digitalen Körpers“ und lässt Sie verstehen, worauf es im Online-Marketing generell und vor allem in der Fitness- und Gesundheitsbranche wirklich ankommt.
Es wird aufgezeigt, was durch den effektiven Einsatz der verschiedenen Online-Marketing-Instrumente möglich sein kann. Im Vortrag werden Online- und Social-Media-Marketing anhand von „digitalen Muskeln“ metaphorisch erklärt. Welche „digitalen Muskeln“ muss ein Unternehmen aufbauen, um online erfolgreich zu sein?
Dabei werden insbesondere Beispiele gezeigt, wie man mit der richtigen Webseite, dem gezielten Einsatz von YouTube, Instagram & Co sowie der effektiven Anwendung von E-Mail-Marketing richtig „PUMP“ bekommt und somit im Online-Marketing „kräftiger“ wird. Unter anderem werden die folgenden Fragen angesprochen:

Wie verbessern Sie Ihre Chancen „viral zu gehen“?
Wie werden Sie in Ihrer Branche für Ihre Zielgruppe relevant und machen „Likes zu Geld“?
Sind Influencer für Ihr Unternehmen gesund oder lösen sie „Influenza“ aus?

Der Vortrag bietet Beispiele aus der Praxis, insbesondere aus dem internationalen Markt, und liefert direkte Handlungsempfehlungen für die Umsetzung im eigenen Unternehmen.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– was Ihre „digitalen Marketing-Muskeln“ sind und wie man sie „definiert“
– was mit dem gezielten Einsatz von YouTube, Facebook, Instagram, E-Mail-Marketing, einer guten Webseite & Co möglich ist
– warum Engagement der Schlüssel zum Erfolg ist
– wie Sie durch „starke digitale Muskeln“ mehr Leads, Mitglieder und Kunden gewinnen können

Erfahren Sie Strategien & Insider-Tipps zur effektiven Nutzung von Instagram Storys

Dieser Vortrag zeigt Ihnen auf, wie Sie Instagram Storys zu Ihrem Vorteil nutzen können.

Instagram Storys dürfen heutzutage als essenzieller Bestandteil von Instagram in keinem Online-Marketing-Portfolio fehlen. Storys sind überaus gut dazu geeignet, die eigene Marke emotional aufzuladen und sie so entsprechend aufzubauen und zu positionieren. Dadurch kann es „leichter“ gelingen auf Instagram mehr Reichweite und mehr Follower zu bekommen und dadurch mehr neue Mitglieder zu generieren.

Doch viele Unternehmen nutzen Instagram Storys noch nicht so, dass diese dargestellten Effekte eintreten. Instagram Storys haben demnach ein großes Potenzial inne, das es zu nutzen gilt.
Im Vortrag werden zwei generelle Möglichkeiten aufgezeigt, mit denen man Instagram Storys zielgerichtet einsetzen kann.
1. ORGANISCH: also ohne dabei Geld für Werbung auszugeben
2. BEZAHLT: Wie man erfolgreiche Werbung als Instagram Storys schalten kann

Wenn man seine Instagram Storys richtig und gezielt einsetzt, dann startet man dadurch eine ErfolgsSTORY.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie eine „starke“ Instagram Story gestaltet sein muss, um dadurch Reichweite zu generieren und zu erhöhen
– wie effektive Werbung mittels Instagram Storys aussehen kann
– welche Tools und Apps es gibt, um Instagram Storys zu verbessern
– Welche Handlungsempfehlungen es zur effektiven Story-Kreation gibt

Jan Prinzhausen

Ernährungswissenschaftler, Ernährungsberater am Olympiastützpunkt Thüringen, Dozent an der DHfPG

Jan Prinzhausen studierte Ernährungswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), an der er anschließend als wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Sportmedizin und am Institut für Ernährungswissenschaft, Bereich Lebensmittelchemie, arbeitete. In der Food GmbH Jena erstellte er QM- und HACCP-Systeme für Lebensmittel-Unternehmen und forschte im Bereich Functional Food. Er ist Gründer der Ernährungsberatung Ketoline und Autor von mehreren Büchern. Für Unternehmen der Lebensmittelindustrie übernimmt er eine Beratungsfunktion bzgl. ernährungswissenschaftlicher und lebensmittelrechtlicher Aspekte. Außerdem ist er an der Produktentwicklung beteiligt. Als Ernährungsberater am Olympiastützpunkt Thüringen ist er u. a. für die Gestaltung der Kantinenverpflegung an den Leistungszentren und Sportgymnasien mitverantwortlich. An der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) ist er Dozent im Fachbereich Ernährung. Sein Engagement gilt vor allem der langfristig erfolgreichen Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Praxis.

Vorträge

Der Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln in der Sporternährung! Sind neue Produkte immer eine Revolution?

Der Einsatz und die Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln im Sportbereich ist ein ständig diskutiertes Thema. Durch eine angepasste Ernährung, ergänzt mit einer sinnvollen Zufuhr von Nahrungsergänzungsmitteln, kann eine Leistungssteigerung erzielt werden.

Regelmäßig gibt es neue Ernährungstrends und nahezu täglich kommen Nahrungsergänzungsprodukte und Wirkstoffe verschiedenster Arten auf den Markt.
Inwieweit eine Nahrungsergänzung bei unterschiedlichen Zielsetzungen von Vorteil ist, erläutert Jan Prinzhausen

Dieser Vortrag stellt vor, welche Ernährungstrends und welche Wirkstoffe bei Nahrungsergänzungsmitteln aktuell präsent sind.
Außerdem wird diskutiert, wie man diese Nahrungsergänzungsmittel sportartspezifisch in Abstimmung mit der Basiskost in die Sporternährung einbaut.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welche Wirkstoffe es auf dem Markt gibt
– welche Produkte bei bestimmten Zielsetzungen von Vorteil sind
– wie diese Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll in der Sporternährung eingesetzt werden

Ohne Kohlenhydrate Muskeln aufbauen und Kraftleistung bringen – geht das?

Sportliche Höchstleistungen verlangen vor allem eins: eine ausreichend hohe Zufuhr an Kohlenhydraten. Insbesondere kraftbetonte Sportarten sind auf die Verfügbarkeit von Kohlenhydraten angewiesen, da sie schnell Energie zur Bewältigung hoher Belastungsintensitäten bereitstellen. Die ketogene Ernährung hingegen, die durch eine äußerst niedrige Kohlenhydratzufuhr gekennzeichnet ist, verzichtet genau auf diese Form der Energiebereitstellung. Ist Bodybuilding oder generell Kraftsport unter einer ketogenen Ernährung dann überhaupt möglich? Und wann könnte auch der Kraftsportler von einer kohlenhydratreduzierten Kost profitieren?

In diesem Vortrag erfahren Sie:

– wie Bodybuilding und Kraftsport mit einer ketogenen Ernährung vereinbar sind
– welche Stoffwechselsituationen vorliegen und wer davon profitiert
– welche Herausforderungen eine ketogene Ernährung für den Sportler mitbringt

Körperfettreduktion ohne Muskelabbau – die wissenschaftliche

Fettabbau ist neben dem Muskelaufbau eines der wichtigsten Themen für einen Wettkampfathleten im Bodybuilding und Kraftsport. Ein Bodybuilder möchte neben einem möglichst hohen Anteil an Muskulatur einen möglichst geringen Körperfettanteil aufweisen. Das Risiko, Muskulatur während einer Wettkampfphase aufgrund einer Körperfettreduktion zu verlieren, beschäftigt viele Athleten. Hier ist ein optimaler Fettabbau, ohne den Abbau von Muskulatur, essenziell für den Erfolg.

Low Carb, Low Fat oder intermittierendes Fasten, Diätformen zur Körperfettreduktion gibt es viele. Doch für welche gibt es wirklich aussagekräftige Evidenz? Gibt es tatsächlich Unterschiede zwischen den einzelnen Diätformen oder kommt es womöglich doch auf einen übergeordneten, allgemeinen Aspekt an, den alle Konzepte gemein haben?

Wie sich das Thema Fettabbau bei Wettkampfathleten im Bodybuilding und Kraftsport optimal realisieren lässt, erfahren Sie anhand wissenschaftlich fundierter Daten in diesem Vortrag.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welche aktuellen wissenschaftlichen Daten zum Thema Fettabbau vorliegen
– wie man den Fettabbau optimal ausreizt

Jochen van Recum

Sportökonom und Physiotherapeut, langjähriger Leiter von Therapie- und Fitnesseinrichtungen
Jochen van Recum begann seine berufliche Laufbahn Mitte 2006 als Physiotherapeut im Fitnessbereich. Er betreute zeitgleich das Profi-All-Star-Tennis-Team und national erfolgreiche Musiker. Im Anschluss an seine betriebswirtschaftliche Ausbildung studierte er Sportökonomie an der DHfPG. Er führte zehn Jahre lang unterschiedliche Fitnessstudios und Therapieeinrichtungen. Anschließend spezialisierte er sich auf die Vermarktung von Vereinen und analysierte bereits während seines Studiums die Sponsoringprozesse von Waldhof Mannheim unter den Aspekten der Markenführung. Jochen van Recum kennt beide Spielfelder – Sport und Fitness – und hat sich gerade deshalb für eine Tätigkeit als Autor und Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie entschieden.

Vorträge

Wie Storys Mitarbeiter und Kunden an Fitness(studios) emotional fesseln und damit einen Dienst leisten

Was sehen Sie, wenn Sie durch ihr Fitnessstudio gehen?
Natürlich Geräte, Kursräume, Wellnessoasen und Kunden, die ihren Körper auf die Ästhetik „tunen“, sowie Mitarbeiter, die sich mehr oder weniger für das Unternehmen „bewegen“.
Sie erkennen womöglich nicht das Potenzial der einzelnen Geschichten der Kunden, um diese mit den Storys der Mitarbeiter und dem Unternehmen zu verbinden. Jeder einzelne Kunde hat etwas zu erzählen, was ihn antreibt, eine Geschichte, warum er hier ist. Zum Teil werden diese Storys bereits unstimmig in der digitalen Welt verbreitet und doch kennen Sie zum Teil nur die Ziele der entsprechenden Kunden, nicht aber deren (Helden)Reise dahinter – aber gerade das ist der Katalysator für High Performance in der Dienstleistung.

Eine wahre Geschichte fördert die Identifikation. Die Handlung der Story fesselt mit ihrer Dramaturgie die Kunden und Mitarbeiter auf einer emotionalen Ebene. Mehr als 80 Prozent der Mitarbeiter haben keinen emotionalen Wegweiser, um ihre Dienstleistung umzusetzen, obwohl diese ein Teil ihrer Unternehmensgeschichte ist.

Denken Sie über Folgendes nach: Von welchem Mitglied kennen Sie eine gute Story und welche Geschichte von anderen Inhabern oder Unternehmen hat Sie bewegt? Warum kennen Sie diese Story? Sind diese langweilig oder spannend, bewegend oder wenig mitreisend? Gehen Sie weg vom Berichten, Argumentieren und Analysieren hin zum Erzählen. Die Arbeit mit Geschichten in der Kommunikation ist zwar nicht neu, aber der strategische Ansatz Mitarbeiter, Kunden und Unternehmen zu verbinden bleibt ungenutzt: Verbinden Sie ihre Kunden mit ihrem Mitarbeiter, nicht nur digital, sondern auch analog.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie Mitarbeiter und Kunden mithilfe von Storys ihrer Dienstleistung vertrauen
– spannende Storys und packende Hintergründe für „abstrakte“ Dienstleistungen
– wie man erlebnisreiche Erzählwelten in Bildern und Filmen aufbauen kann
– wie die digitalen Medien das Erzählen von Storys beeinflussen

Wie Sie das Image Ihrer Sun, Beauty & Care-Marke für die unterschiedlichen Geschlechter emotional aufladen

Im 21. Jahrhundert ist der Drang, die eigene Schönheit und das eigene Aussehen offline und online zu präsentieren, auffällig gestiegen. Frauen und Männer zelebrieren die Selbstinszenierung über unterschiedliche Kanäle. Doch gerade Frauen haben ihre eigene Definition von Schönheit, die Widersprüche und Konflikte beinhalten kann. Das herkömmliche Männerbild hat ausgedient – ist Männlichkeit obsolet? Um den zunehmenden Bedarf zu decken, hat sich die Angebotsstruktur der Sun, Beauty & Care-Branche stetig erweitert. Hierbei unterscheiden sich Kaufmotive von Männern und Frauen hinsichtlich Wünschen, Zielsetzungen und vor allem Erlebniserwartungen. Was beide Zielgruppen verbindet, sind Emotionalität, Intuition und Schnelligkeit, mit denen Kaufentscheidungen getroffen werden. Kunden erwarten das Besondere, sie wollen überrascht werden und in eine Welt voller Erlebnisse eintauchen. Starke Marken sind hier Orientierungshilfen – es ist einfach ein gutes Gefühl, inmitten unzähliger Produkte „meine Marke“ zu entdecken. Marken vermitteln Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Oder glauben Sie, dass eine Discount-Beautyanwendung für Ihre Haut dieselbe hochwertige Qualität hat, wie die Ihrer Lieblingsmarke? Die Schwierigkeit der Sun, Beauty & Care-Branche besteht darin, diese Emotionen und Erwartungen von Frau und Mann in Einklang mit ihrer Marke zu bringen. Die wichtigste Waffe im Wettbewerb ist also nicht alleine das Preismanagement. Wie eine „unbewusste“ Markenpräferenzbildung die Kaufentscheidung von Sun, Beauty & Care-Anwendungen beeinflusst und wie Marken diese Mechanismen wirksam für sich nutzen können, erleben Sie in diesem Vortrag.
In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie Rollendenken und entgrenzte Geschlechterverhältnisse ihre Marken beeinflussen
– wie man Emotionen bei der Kaufentscheidung mithilfe von Marken dirigiert
– wie Mitarbeiter die Markenerlebnisse transportieren können
– wie Sun, Beauty & Care-Marken langfristige Strahlkraft erlangen

Manuela Reusing

M. A. Prävention und Gesundheitsmanagement, seit über 30 Jahren in der Fitness-/ Gesundheitsbranche

Manuela Reusing war bereits vor ihrer ersten Ausbildung zur staatl. geprüften Gymnastiklehrerin als Kurstrainerin in Fitnessstudios tätig. Im Laufe der vergangenen 30 Jahre war sie als Studioleiterin, Ernährungsberaterin, Trainerin und Coach aktiv. Darüber hinaus betreut sie seit vielen Jahren den Kursbereich eines Fitness- und Gesundheitsstudios sowie Personal Trainings.
Zu ihren Tätigkeitsfeldern zählen heute neben der Entwicklung und Positionierung von Präventions- und Gesundheitskursen auch die Tätigkeit als Sport- und Bewegungstherapeutin (DVGS). Dabei stehen die Motivation und der Erfolg ihrer Teilnehmer immer an erster Stelle.
Ihre langjährige praktische Erfahrung gibt sie als Dozentin, Autorin und Tutorin für die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und BSA-Akademie in den Fachbereichen Trainings- und Bewegungswissenschaften sowie Psychologie und Pädagogik sehr gern an Studierende weiter.

Vorträge

Forschungsstand und Anwendbarkeit im Fitnesssport

Im „Worldwide Survey of Fitness Trends for 2018“ lag eine Trainingsmethode, das “High-Intensity Interval Training” (HIIT), auf Platz 1 der Fitnesstrends. In dem gleichen Survey für 2020 liegt das HIIT auf Platz 2. Das HIIT ist ein trainingsmethodischer Ansatz, der sich von den altbewährten Trainingsmethoden im Ausdauertraining differenziert. Im Vergleich zum klassischen Intervalltraining werden beim HIIT keine „lohnenden Pausen“ zwischen den Intervallen eingeräumt. Bei relativ hohen Intervallbelastungen stellt das HIIT eine hochgradig laktazide, anaerobe Belastungsform dar. In den letzten Jahren erfreute sich das HIIT im Kontext des Functional Trainings zunehmender Beliebtheit. Grund dafür sind die durch einige Studien nachgewiesenen leistungs- und gesundheitsförderlichen Effekte des HIIT in Kombination mit der hohen Zeiteffizienz dieser Trainingsmethode. Ungeachtet der Effektivität und Effizienz des HIIT muss in der Praxis des Fitnesstrainings jedoch berücksichtigt werden, dass diese Trainingsform eine sehr hohe cardiorespiratorische Belastung darstellt und zudem hohe Anforderungen an die Motivation und Volition des Fitnesssportlers stellt. Ein unreflektierter Einsatz des HIIT in der Praxis des Fitnesstrainings muss daher kritisch hinterfragt werden.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie die Belastungsgestaltung in einem HIIT einzuschätzen ist
– welche leistungs- und gesundheitsförderlichen Effekte durch ein HIIT nachgewiesen sind
– für welche Zielgruppe HIIT-geeignet ist
– wie praktikabel ein HIIT für die Praxis des Fitnesstrainings ist

Gesundheitsförderliches Verhalten mental trainieren

Unsere Gesundheit ist stark davon abhängig, wie wir leben, was wir tun oder unterlassen, was wir essen und trinken, wie wir arbeiten, ob uns eine gute Balance gelingt. Soll Verhalten geändert oder sollen Gewohnheiten aufgegeben werden, fällt das den meisten Menschen schwer. Daher benötigen sie Unterstützung – sie benötigen Wissen, z. B. wie man seine Muskulatur gezielt trainiert. Wissen scheint jedoch nicht auszureichen, um Veränderungen zu bewirken. Maßnahmen auf körperlicher Ebene scheinen auch von einer weiteren Ebene gesteuert zu werden: der Psyche. Der Mensch nimmt aufgrund bestimmter Erfahrungen seine Umwelt subjektiv wahr. Das bedeutet, dass innere, psychische Prozesse wie Gefühle, Motivation und Bewertungen unsere Wahrnehmung beeinflussen. Aufgrund dieser Wahrnehmung handeln wir, womit also auch unser Handeln abhängig von den ablaufenden mentalen Prozessen ist. Wollen wir also unser Handeln ändern, müssen wir auch an den mentalen Prozessen ansetzen, wir müssen mental trainieren. Dabei kann man den Begriff „mentales Training“ in einem engeren und einem weiteren Sinne definieren.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie Sie Personen mithilfe von Mentaltraining zur aktiven Gesundheitsförderung beraten und motivieren
– wie Sie Personen bei der Umsetzung gesundheitsförderlichen Verhaltens unterstützen
– was man bei der Planung und Umsetzung von zielgruppenspezifischen Mentaltrainingsprogrammen beachten sollte

Die aktuelle Forschungslage und ihre Implikation für die Praxis

Insgesamt liegen bisher nur wenige Wirkungsstudien vor, die den Einfluss von gesundheitsorientierten Sport- und Fitnessprogrammen auf die psychische Gesundheit und die Stressbewältigung untersucht haben. Diese wenigen Untersuchungen lassen jedoch auf sehr positive Wirkungen schließen. So liegen verschiedene Anzeichen dafür vor, dass insbesondere ausdauerorientiertes Bewegungstraining den Umgang mit Distress günstig beeinflussen und unter bestimmten Voraussetzungen sogar eine Form von Stressresistenz erzeugen kann. Hierzu existieren eine Reihe physiologischer Erklärungsmodelle. Aber auch motivations- und sozialpsychologische Prozesse werden zur Erklärung der Effekte herangezogen. Untersuchungen zur Frage kurzfristiger Stimmungsänderungen (aktuelles psychisches Befinden) zeigen bei fitnessorientiertem Sport einen überdurchschnittlich positiven Gesundheitseffekt. Im Rahmen des Vortrages wird die aktuelle Forschungslage zur Bedeutung von Gesundheit und Fitness im Rahmen eines effektiven Stressmanagements dargestellt.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welche Rolle Gesundheit und Fitness im Rahmen unseres Umgangs mit Stress spielen
– wie körperliche Aktivität als Ressource im Stressmanagement genutzt werden kann
– wie mithilfe körperlicher Aktivität die Stressresistenz gefördert werden kann

Michael Richter

Physiotherapeut, M. Sc., OMT, Fachlicher Leiter der Physiotherapie im Rückenzentrum Am Michel, Hamburg
Michael Richter ist Physiotherapeut und absolvierte das Studium Physiotherapie an der Donau-Universität Krems (M. Sc. PT). Er ist fachlicher Leiter der Physiotherapie im Rückenzentrum Am Michel Prävention GmbH, Hamburg. Er ist wissenschaftlicher Beirat des DFOMT e. V., Praxispartner und Supervisor für die Donau-Universität Krems, die hochschule 21 und die Hogeschool van Amsterdam. Aktuell arbeitet er an seiner Doktorarbeit.

Vorträge

Moderne Physiotherapie sollte grundsätzlich die die fundierte Aufklärung von Patienten beinhalten . Die Betreuung und Behandlung von Sportlern stellt diesbezüglich keine Ausnahme dar. Auch sie müssen über Schmerzen und deren Entstehungsmechanismen gut informiert sein. Michael Richter betont die Relevanz moderner Schmerzedukation für den physiotherapeutischen Alltag. Er motiviert dazu, sein eigenes Schmerzkonzept zu hinterfragen und vermittelt beispielhafte Strategien zur Schmerzedukation für den Kontext des fitten Patienten.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
• wie der Stellenwert der Patientenedukation als Bestandteil des modernen physiotherapeutischen Patientenmanagements ist
• was man unter der besonderen Relevanz der Schmerzedukation versteht
• welche beispielhaften Strategien es zur Schmerzedukation bei „fitten“ Patienten gibt

Nicolai Rolli

Dipl.-Sportwissenschaftler, BWL-Abschluss (IWW) und Experte für Strategie, Führung und Coaching
Nicolai Rolli ist nach dem Diplomstudium an der Deutschen Sporthochschule in Köln und einer Heilpraktiker-Ausbildung vor über 20 Jahren in den Gesundheits-/Fitnessmarkt eingestiegen. Nach seiner mehrjährigen Key-Account-Tätigkeit für die Amer Sports Gruppe und seinem „Konzern-Ausflug“ in ein Gesundheitsprojekt von Vodafone (Business Development) hat er jahrelang mittelständische Unternehmen v. a. in der Gesundheits- und Hotelbranche strategisch und operativ beraten. In seinem Gesundheitszentrum in Köln hat Nicolai Rolli über 400 Klienten zu einem gesünderen Verhalten gecoacht. Seine Führungskompetenzen konnte Nicolai Rolli bei der milon industries GmbH in seiner Rolle als Leiter der Schulungsabteilung milon solutions unter Beweis stellen. Als Geschäftsführer der Physio Aktiv GmbH (Lizenzkonzept für physiotherapeutische Selbstzahlerbereiche) hatte er die operative Verantwortung für die Geschäftsentwicklung des Beratungs- und Positionierungskonzeptes. Heute gibt er seine Erfahrungen als Dozent weiter.

Vorträge

„Man kann einen Menschen nichts lehren. Man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.”Galileo Galilei

Menschen zu entwickeln, primär auf Kundenseite aber auch auf der Mitarbeiterebene, ist das vorrangige Ziel im Fitness- und Gesundheitsmarkt. Wir arbeiten in einem „People-Business“, wo die Beziehung zu den Menschen im Vordergrund steht. Ohne Beziehung gibt es keine Veränderungen, ohne Veränderungen gibt es keine Zielerreichung und ohne Zielerreichung gibt es keine dauerhafte Kunden- oder Mitarbeitertreue. Erfahren Sie in dem Vortrag mehr über die drei zentralen Wirkungsbereiche von Coaching und warum die Eigenverantwortung für jede Zielerreichung zentral ist. Die Beratung/Betreuung, durch die wir auf der Fläche mit unseren Kunden in Kontakt treten, wird immer mehr zu einem qualitativen Differenzierungsmerkmal zwischen verschiedenen Einrichtungen. Stellen Sie sich vor, Sie können Ihre Betreuungsqualität durch Coaching steigern und einen höheren Nutzen für den Kunden erzielen. Wäre das nicht ein wichtiges Werkzeug für Ihre tägliche Arbeit? Wie Sie Coaching in der Mitarbeiterführung einsetzen können, wird ebenfalls thematisiert.
Nicolai Rolli möchte in seinem Vortrag Lust auf das Thema Verhaltensänderungen im Allgemeinen machen und Ihnen zeigen, dass wir neue Wege gehen müssen, wenn wir bessere Ergebnisse erzielen wollen.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– konkrete Ansätze und Ideen, wie Sie Coaching zur Anwendung bringen können
– warum die Willenskraft mit einem Muskel vergleichbar ist
– warum unsere eigenen Annahmen unser Handeln beeinflussen
– warum keine direkten Lösungsvorschläge vom Coach gemacht werden und welche Vorteile das für Kunden und Mitarbeiter hat

Bewirken Sie eine höhere emotionale Bindung Ihrer Mitarbeiter ans Unternehmen – Entfalten Sie Potenziale

„Das wertvollste Kapital einer Institution des 21. Jahrhunderts, egal ob privatwirtschaftlich oder gemeinnützig, hingegen werden ihre Wissensarbeiter und deren Produktivität sein.“ (Peter Drucker)

Bei dem kurzweiligen und unterhaltsamen Vortrag stehen der Mitarbeiter und die wirkungsvolle Führungsarbeit im Mittelpunkt. Die Wirkung von Führung wird dabei über die Ebenen Produktivität, „emotionale Bindung“ von Mitarbeitern und „Mitarbeiterzufriedenheit/Mitarbeiterfluktuation“ bewertet.
Im Rahmen des Vortrages wird vorgestellt, wie sich die Führung seit der Industrialisierung verändert hat und warum Autonomie, Sinn und Selbstentfaltung heute einen wesentlichen Einfluss auf die Motivation von Menschen haben.
Thematisiert werden darüber hinaus die eigene Haltung bzw. das Menschenbild einer Führungskraft und welche Auswirkungen diese auf den Führungsprozess haben.
Anschaulich werden auch Fragen diskutiert, z. B. welche Rolle Gefühle in einem Unternehmen spielen dürfen und wie viel Energie und damit Umsatz Unternehmenskonflikte kosten. Erfahren Sie, warum Götz Werner (Gründer dm-Drogerie) die Unternehmenshierarchie-Pyramide auf den Kopf gestellt hat und welche Effekte dies hatte.

Nehmen Sie konkrete Ideen zur wertschätzenden Kommunikation, zur Führungsarbeit und neue Denkansätze für Ihr Unternehmen mit.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie Sie eine höhere emotionale Bindung Ihrer Mitarbeiter erreichen können
– was Sie als Führungskraft von Rusty Ryan (Film „Ocean’s Eleven“) lernen können
– mit welchen praktischen Tools Sie den Sinn Ihrer Tätigkeit erarbeiten können
– warum die Generation Y viel Wert auf den Sinn ihrer Arbeit legt
– welche Bedürfnisse Mitarbeiter in Zeiten dynamischer Märkte haben

NIko Russ

Experte für Vertrieb und Kundenservice mit Erfahrung in Einzelbetrieben und Ketten, Dozent an der DHfPG.
Niko Russ studierte an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und legte 2006 erfolgreich sein Diplom in Fitnessökonomie ab. Seit 2003 arbeitet er in der Fitnessbranche und hat bisher 7.418 Interessenten zu einem gesünderen Leben verholfen und als Mitglieder gewinnen können. Von 2010 bis 2017 arbeitete Niko Russ bei Fitness First in verschiedenen Positionen, z.B. als Club General Manager oder auch regional als Operation Manager und Operation Business Manager. Dabei steuerte er den Vertrieb und die Kundenbindung der jeweiligen Clubs bzw. Regionen. Seit 2016 nimmt er Lehraufträge an der DHfPG wahr. Seine Schwerpunkte sind neben Vertrieb und Kundenservice Betriebswirtschaftslehre, Marketing und der Fitnessmarkt. Zusätzlich referiert er in Fitnessunternehmen zu den Themen Vertrieb und Kundenbindung und ist in der Beratung von Fitnessanlagen tätig. Niko Russ beschreibt sich selbst folgendermaßen: „Verkaufen ist meine Leidenschaft und Kundenbindung mein Hobby“.

Vorträge

Ist die Branche so flexibel, sich dem digitalen Wandel zu stellen und diesen als Chance für den Vertrieb zu betrachten?

Das Verhalten der potenziellen Mitglieder ändert sich stetig. Der digitale Wandel prägt zunehmend die Einkaufsgewohnheiten der Konsumenten. Mittlerweile ist es gang und gäbe, dass man seine Handyverträge, Lebensmittel, Reisen usw. einfach und bequem im Internet oder mit dem Smartphone „nahtlos“ kauft und auch bezahlt.

In der Fitness- und Gesundheitsbranche ist diese Möglichkeit des Einkaufens, also des onlinebasierten Abschlusses einer Mitgliedschaft, noch nicht weit verbreitet.
Die Veränderung vom klassischen Verkauf zu einem Omnichannel-Verkauf kann auch für Fitnessstudios eine große Chance aber auch ein gewisses Risiko darstellen.

Wie können Fitnessstudios diese Veränderung im Konsumentenverhalten bestmöglich für sich nutzen? Ist der klassische „Verkauf“ von Fitnessmitgliedschaften überhaupt noch zeitgemäß?

Um auf den digitalen Wandel bestmöglich einzugehen, sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Allen voran ein positives Mindset aller Beteiligten und Offenheit für dieses Thema. Außerdem die richtigen Prozesse und deren konsequente Umsetzung.

Wandel im Zeitalter der Digitalisierung – für den Einen Chance, für den Anderen Ungewissheit und Risiko. Es wird Zeit, sich selbst, sein Geschäftsmodell, seine Kunden und sein Verständnis von Vertrieb auf den Prüfstand zu stellen.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie Sie mit digital gewonnenen Kontakten umgehen sollten
– die Chancen und Risiken des digitalen Verkaufs von Mitgliedschaften
– wo die Reise hingeht – wie kann der Vertrieb digital gesteuert werden?

Clive Salz

Diplom-Fitnessökonom, seit 2003 Dozent BSA/DHfPG in der Trainings- und Ernährungslehre

Clive Salz schloss 2005 sein Studium zum Diplom-Fitnessökonom an der BSA-Akademie ab. Von 1995 bis 1999 war er bereits als Geschäftsführer einer großen Fitnessanlage im Herzen von Köln tätig. Im Jahr 2000 übernahm er die Leitung des PLUS ONE Institutes für Sport & Ernährung. Seit 1999 betreute Clive Salz im PLUS ONE Leistungszentrum für Trainings- und Ernährungssteuerung zahlreiche Spitzensportler und Prominente aus ganz Deutschland. Von 2004 bis 2012 war Clive Salz Athletiktrainer und Ernährungsberater des ehemaligen Box-Weltmeisters Felix Sturm. Bis 2015 war er sportlicher Leiter der Diamondboy Promotion und betreute dort Manuel Charr sowie zahlreiche Profiboxer.
Clive Salz arbeitet seit 2003 sowohl als Dozent für die BSA-Akademie als auch für die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG). Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen in den Bereichen der Trainings- und Ernährungswissenschaften.

Vorträge

Welchen Einfluss hat Nahrung auf die Leistung von Sportlern und wie sieht eine sportartgerechte Ernährung aus?

Ein Athlet zeichnet sich vor allem durch die Fähigkeit aus, Bewegungsleistungen in Abhängigkeit von sportmotorischen Faktoren in Perfektion auszuführen und oftmals unter Druckbedingungen punktgenau aufeinander abzustimmen.
Dabei ist eine zeitintensive, systematische und individuelle Trainingsplanung mit kontinuierlich durchgeführten Trainingszyklen essenziell für den Erfolg.
Viele Athleten und Trainer planen, auf der Basis von Test- und Diagnosedaten, Übungsreihen und Trainingseinheiten mit hohem zeitlichem Umfang und stetig steigender Intensität. Dauerhaft gewährleistet werden kann eine energetische Leistungsfähigkeit, Anpassung und Entwicklung des Organismus aber nur, wenn zudem die belastungsrelevanten Makro- und Mikronährstoffe sowie die funktionserhaltenden Stoffe aufeinander abgestimmt dem Sportler zur Verfügung stehen.
Bei stetig wechselnden Belastungsreizen wie beim sportartspezifischen Athletiktraining oder den kombinierten Trainingsformen beim Crosstraining ist die Erfüllung dieses Faktors sehr schwer. Wie man solche komplexen Prozesse in der Trainings- und Ernährungssteuerung aufeinander abstimmt, wird in diesem Vortrag inhaltlich thematisiert.

In diesem Vortrag erfahren Sie:

– was man unter sportartspezifischer Ernährung versteht
– wie man ein Athletiktraining oder Crosstraining ernährungsphysiologisch plant
– wie man die passende Ernährungsstrategie findet

Herausforderungen durch Nahrung bei Muskeldefinition und dem Aufbau der Muskelmasse und Kraftleistung

Der Erfolg im Kraftsport und insbesondere im Bodybuilding ist verglichen mit anderen Sportarten auf eine einmalige Weise mit der Notwendigkeit verknüpft, die richtige Ernährung durch ein hohes Maß an Expertise, Aufwand und Selbstbeherrschung zu erlernen und dauerhaft kompromisslos strategisch zu organisieren. So strebt der Kraftsportler nach Faktoren wie physischer und psychischer Belastbarkeit, dem regenerativen Potenzial und den daraus resultierenden Anpassungseffekten wie der Kraftleistung und der Muskelhypertrophie.
Im Gegensatz zum Kraftsportler nutzt der Bodybuilder die Kraftleistung eher als Mittel zum Zweck. Die wirkliche Herausforderung im Bodybuilding ist, je nach Klasse, das Streben nach (subjektiv zu bewertender) optischer Perfektion zwischen harmonisch proportionierter Muskelmasse in Relation zum Körperfett.
Hier positioniert sich neben dem Training die Ernährung als finaler Garant für den Erfolg. Im Besonderen soll dieser Vortrag die unterschiedlichen Ernährungsstrategien, aber auch die Herausforderungen für Wettkampfathleten im Kraftsport und Bodybuilding beleuchten. Die Ernährungsstrategien während der Off und On Season werden aus der wissenschaftlichen Perspektive und auf der Basis von Erfahrungsberichten gegenübergestellt.

In diesem Vortrag erfahren Sie:

– warum man mit Ernährung Wettkämpfe gewinnt
– wer die Erfolgsgaranten für den Aufbau von Muskelmasse sind
– wie man die passende Ernährungsstrategie für die Off und On Season findet

Wie Sie mit kompetenter Ernährungsberatung Ihren Gewinn steigern können

Die Integration der Ernährungsberatung als zusätzliche Dienstleistung in die Angebotsstruktur erweist sich für viele Unternehmen und Trainer als echte Herausforderung, wenn man dem komplexen Thema wirklich qualitativ und inhaltlich gerecht werden will. Oftmals beschränkt sich das Angebot auf allgemeine Tipps, eher oberflächliche Informationen oder standardisierte Leistungen auf Nachfrage.
Dies ist bemerkenswert, liefert doch kaum ein anderes Thema so viel Potenzial für Unternehmen,
Trainer und Kunden wie das nicht nachlassende Bedürfnis aller Menschen Nahrung aufzunehmen. Dabei bietet sicherlich auch die Nachfrage nach Nahrungsergänzungsmitteln eine für den Umsatz interessante und variable Größe.
Wie man die Ernährung als festen Bestandteil der fachkompetenten Beratungsleistung ins Personal Training integrieren und strukturieren kann und welche kommerziellen Chancen daraus entstehen, erläutert Clive Salz Trainern und Unternehmern anhand praxisrelevanter Beispiele.

In diesem Vortrag erfahren Sie:

– wie man das Thema Ernährung ins Personal Training integriert und strukturiert
– praxisorientierte Beispiele für eine lohnende Ernährungsberatung
– wie man den Umsatz mit Nahrungsergänzungsmitteln steigern kann

Dan Samek

Spezialist im Bereich Verkauf und Marketing, Geschäftsführender Gesellschafter der EMS Business Academy
Dan Samek wurde in Frankfurt als Sohn einer Familie von Angehörigen der U. S. Air Force geboren. Er wuchs zweisprachig auf und genoss das deutsche Ausbildungssystem. Dan Samek ist geschäftsführender Gesellschafter der EMS Business Academy, die sowohl online als auch offline, national und international Schulungen für Betreiber von EMS-Studios anbietet. Seit über zwanzig Jahren arbeitet Dan in der und für die Fitnessbranche und hat in dieser Zeit sowohl nationale als auch internationale Ketten, inhabergeführte Clubs und Mikrostudios betreut. Nach unzähligen Neueröffnungen und Vorträgen ist er heute ein Spezialist in allen relevanten Bereichen: von Vorverkauf über Promotion bis hin zu Marketing und der Implementierung von Verkaufssystemen sowie Kundengewinnung, -betreuung und strategischen Kooperationen. Seine Schulungen und Vorträge sind nicht nur inhaltlich anspruchsvoll und umfassend, sondern auch geprägt von einem hohen Spaß- und Motivationsfaktor, was ihn von vielen anderen Referenten unterscheidet.

Vorträge

Tipps und Tools für ein erfolgreiches EMS-Business

In diesem Vortrag erklären wir Ihnen, wie Sie mit Ihrem EMS-Business erfolgreich werden und natürlich auch bleiben. Wir gehen auf die drei wichtigsten Erfolgssäulen im EMS-Business ein: die Mitarbeiterführung, den Verkauf und das Marketing. Im Bereich der Mitarbeiterführung schauen wir uns an, warum der EQ (Emotionsintelligenzquotient) wichtiger ist als der IQ (der Intelligenzquotient). Sie lernen, warum emotionale Intelligenz so wichtig für Ihren Erfolg ist und wie sie dieses Wissen in die Praxis umsetzen können. Die Inhalte dieser ersten Säule lassen sich im zweiten Schritt auf den Bereich des Verkaufs übertragen. Wir besprechen, wie wichtig die eigene Persönlichkeit und die Einstellung sind, um den Sales-Bereich zu einem Erfolgsbereich zu machen. Im dritten Schritt gehen wir auf die Wichtigkeit des Marketings ein. Was zählt alles zum Marketing? Wie wichtig sind die Bereiche des Online- bzw. des Offline-Marketings und welche Tools machen Sie wirklich erfolgreich?

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– was die drei Säulen des Erfolgs sind
– was der Unterschied zwischen Intelligenz und Emotionaler Intelligenz (EQ) ist
– welche Tipps es für eine erfolgreiche Mitarbeiterführung gibt
– wie der Verkauf funktioniert und was dabei wirklich zählt
– welche Tipps es für Ihr Marketing gibt

Florian Schmidt

Dipl.-Hotelier HF, M. Sc. Sportwissenschaft und Wissenschaftsredakteur an der DHfPG/BSA-Akademie

Florian Schmidt absolvierte in der Schweiz an der renommierten Hotelfachschule Belvoirpark Zürich ein Hotelmanagement-Studium und verfügt über mehrere Jahre Führungserfahrung in der internationalen Sport-, Gesundheits- und Wellness-Hotellerie. Zusätzlich hat er von 2011 bis Ende 2016 ein Bachelor- bzw. Master-Studium in Sportwissenschaft mit den Schwerpunkten Leistungssport und Bewegungs- sowie Sporttherapie absolviert. Während seines Studiums arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sportökonomie und Sportsoziologie von Univ.-Prof. Dr. Eike Emrich an der Universität des Saarlandes. Er ist als Dozent und Tutor für die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie im Fachbereich Ökonomie/Management tätig und schreibt als Wissenschaftsredakteur für die Zeitschriften fitness MANAGEMENT International (fMi) und die medical fitness and healthcare (mfhc).

Vorträge

Nachhaltige Kundenerlebnisse sind der Schlüssel zur Mitgliederbindung – ein Blick über den Tellerrand der Branche

Lernen von den Besten: In keiner anderen Branche wird der Dienstleistungsgedanke so gelebt und zelebriert wie in der gehobenen Sterne-Hotellerie. Kundenzufriedenheit, Erlebnischarakter und ein ausgeprägtes Maß an Dienstleistungsbereitschaft zeichnen diesen Wirtschaftssektor und seine Mitarbeiter aus.

Aus diesem Grund lohnt sich der Blick über den Tellerrand der Fitness- und Gesundheitsbranche, denn übergreifend gilt: „Wer aufhört, besser zu werden, hat bereits aufgehört, gut zu sein“ (Philip Rosenthal). Die Fitnesskunden und Mitglieder von heute sind deutlich anspruchsvoller geworden und erwarten einen „Rundumservice“, nicht nur in der Trainingsbetreuung. „Next Level“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass man heute nicht nur „Dienstleister“, sondern „Gastgeber“ sein sollte und seine Kunden immer wieder aufs Neue im Rahmen eines umfassenden Customer Journey Managements (CJM) an allen relevanten Touchpoints begeistern muss, denn die Konkurrenz schläft nicht.

Aber wie schafft man solche Kundenerlebnisse und worauf muss man in der Praxis achten?

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welche Rolle ein branchenübergreifendes Dienstleistungsverständnis heute spielt
– welche Dienstleistungs- und Serviceaspekte wichtige Kundenbindungsfaktoren darstellen
– welche Impulse und Ideen Sie aus der Hotellerie übertragen und adaptieren können
– wie Sie das CJM für sich und Ihr Unternehmen gezielt gewinnbringend einsetzten können
– wie Sie Kunden nachhaltig begeistern und überraschen können

Nur wer die „Reise“ seiner Kunden versteht, kann sie als Wellness- und Beautyspezialist auch nachhaltig begeistern

Heute erwarten die Kunden branchenübergreifend ein deutlich umfangreicheres und komplexeres Dienstleistungsspektrum als noch vor zehn Jahren. Die Kunden kaufen keine reinen Produkte oder Dienstleistungen mehr, sondern umfassende Erlebnisse, Emotionen und ein 360°-Kundenerlebnis.

Besonders für die Sun, Beauty & Care-Branche spielen diese 360°-Erlebnisse eine wichtige Rolle, denn der Lifestyle-, Entspannungs-, Wellness- und Wohlfühlfaktor ist hier besonders wichtig und die Konkurrenz ist groß. „Urlaub vom Alltag“ ist einer von vielen Slogans, die in diesem Zusammenhang sehr oft genannt werden. Aber wie schaffen Sie als Gesundheits-, Wellness- und Beautyspezialisten solche emotionalen Erlebnisse und wie kreieren Sie überraschende Service-Leistungen, die nachhaltig begeistern und Kunden zu loyalen „Fans“ Ihres Unternehmers bzw. Ihrer Marke machen?

Das Customer Journey Management (CJM) bietet hier als innovatives Managementtool jede Menge nützliche Möglichkeiten, Ihr Unternehmen umfassend zu analysieren und daraus wertvolles Kundenbindungspotenzial zu schöpfen. Nur wer die „Reise“ seiner Kunden kennt, versteht und an allen relevanten Kontaktpunkten (den sogenannten Touchpoints) – egal ob analog oder digital – auch top performt, kann diesen wachsenden Anforderungen bzw. Kundenbedürfnissen in der Praxis auch effektiv begegnen.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– warum und wie Sie vom Customer Journey Management-Ansatz in der Praxis profitieren
– welches enorme Potenzial CJM für Marketing, Vertrieb und Kundenbindung birgt
– welche Strategien andere Dienstleister wie bspw. die Hotellerie verfolgen
– wie Sie die „Reise“ Ihrer Kunden analysieren und aktiv begleiten können
– wie Sie analoge und digitale Touchpoints bestmöglich ausgestalten und optimieren

Wolfgang Schoch

Selbstständiger Physiotherapeut, M. Sc., aus Freiburg mit Schwerpunkt muskuloskelettale Physiotherapie
Wolfgang Schoch ist Physiotherapeut (M. Sc.). Er ist Mitglied der Expertengruppe Physiotherapie der Deutschen Kniegesellschaft sowie der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie AGA und übt verschiedene Lehrtätigkeiten an Fachschulen und Fachhochschulen aus. Zu seinen Schwerpunkten bei der Behandlung zählen orthopädische Behandlungsmethoden, funktionelles Training sowie die Betreuung von Sportlern. Zusammen mit Georg Supp leitet er das PULZ Physiotherapie und Lautherapie Zentrum in Freiburg.

Vorträge

Wann ist dein Patient mit Wirbelsäulenproblemen so weit, um wieder in den Beruf, zu Freizeitaktivitäten oder zum Sport zurückzukehren?
Rückenschmerzen bei Sportlern treten häufig auf und können dramatischen Einfluss auf deren Karriere nehmen. Die Ausfallzeiten durch Rückenprobleme sind oft länger als bei Verletzungen der unteren Extremitäten. Trotz ihrer hohen Prävalenz erwähnt das 2016 Consensus Statement on Return to Sport des 1st World Congress in Sports Physical Therapy in Bern Rückenschmerzen im gesamten Bericht nicht ein einziges Mal.
Seit 2015 arbeitet eine Gruppe von Sportwissenschaftlern, Sportphysiotherapeuten und McKenzie-Therapeuten an einem Ansatz zum RTAA für Patienten mit Rückenschmerzen. Wolfgang Schoch stellt das Projekt vor und gibt Anregungen zur Umsetzung in der Praxis.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
• wie der Return to Activity Algorithmus für die Wirbelsäule funktioniert
• wie Sie ihre Patienten Level für Level für den Sport und die Arbeitsbelastung wieder fit machen
• welche Anregungen es für die Praxis gibt, um Rückenschmerzpatienten gerecht zu werden

Prof. Dr. Oliver Schumann

Dipl.-Sportökonom (Univ.) und Sportpsychologe (bdp-asp), Experte für Strategisches Management und Kommunikation
Prof. Dr. Oliver Schumann erlangte sein Universitätsdiplom in Sportökonomie in Bayreuth. Nach Auslandsaufenthalten in Mexiko und Japan (Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung) erfolgte 2007 die Promotion zum Dr. rer. pol. Durch seine Weiterqualifikation zum Sportpsychologen (bdp-asp) fungiert er seit 2007 als Sportpsychologe am Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland. Seit 2006 ist er für die BSA-Akademie und seit 2007 für die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement als Dozent, Tutor und Autor tätig. Die Schwerpunkte seiner Professur, die er 2010 erlangte, liegen in den Bereichen Strategisches Management, Neurokommunikation und Sportökonomie. Seine zahlreichen Ausbildungen sind das Fundament für Coachings, Führungskräftetrainings und Teamentwicklungen in der freien Wirtschaft, Politik und dem öffentlichen Dienst. In einer Fitness AG war er mehrere Jahre für die Öffentlichkeitsarbeit, das Personalmanagement und die Organisationsentwicklung zuständig.

Vorträge

Strategien zur Steigerung der Willenskraft

Wer das Wort „Wille“ hört, denkt schnell an Grenzbereiche wie „Überlebenswille“, „Durchhaltewille“ oder „Siegeswille“. Wille grenzt sich klar von Bereichen wie „Motivation“ oder „Zufriedenheit“ ab und ist gleichzeitig mehr: Seine Qualität spiegelt sich in der Umsetzungsstärke wider – aus Worten werden Taten.
Der Vortrag zeigt beispielhaft auf, wie der Wille als Grundhaltung von Menschen entwickelt werden kann und das mit zahlreichen positiven Effekten für die, die sich um die Willenskraft bewusst bemühen: Gewohnheiten können überwunden; Gedanken, Gefühle und Handlungen gezielt gesteuert und die zahlreichen Verlockungen und Ablenkungen überwunden werden. Ein absolutes Mehr an Qualität im Alltag eines jeden Einzelnen.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– was der Unterschied zwischen Willen, Motivation und Zufriedenheit ist
– was die Vorteile eines ausgeprägten Willens sind
– was passiert, wenn Sie willensschwach sind
– wie man Willenskraft trainieren kann
– welche Rolle Gewohnheiten spielen und wie ich diese erkennen und überwinden kann

Die Rolle von Klarheit und Verantwortung in der Führungsarbeit

Führung stellt eine entscheidende Schlüsselkomponente dar – das gilt insbesondere für die Dienstleistungsbranche.

Der Grund: „People Business“ ist der neudeutsche Ausdruck für Dienstleistungen erbringen , was verdeutlicht, dass Beziehungen und Emotionen eine entscheidende Größe darstellen. Dienstleistungen sind dann gut, wenn sie im Erleben einen Unterschied machen – dafür brauchen Sie Menschen, die in der Lage sind, diesen Unterschied auszumachen.

Diese zu finden, zu führen und zu binden gehört in das Aufgabenportfolio von wirksamen Führungskräften. Ein klares Bild von Führung zu haben genauso wie die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme sind die Voraussetzungen für eine effiziente und effektive Menschenführung und erst dann beginnt die spannende Reise von Führung.

Wie die gelingen kann, erfahren Sie in diesem Vortrag genauso wie die Konsequenzen, die bei erfolgloser Führung gravierend sind.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– den Unterschied zwischen wirksamer und erfolgreicher Führung
– was Führung bedeutet und was ihr Ziel ist
– wie man ein Führungsbild für sich entwickelt
– was Aufgaben einer wirksamen Führungskraft sind
– welche Rolle die Kommunikation spielt

Mit einer starken Arbeitgebermarke zum Erfolg

Die Zeiten haben sich geändert und so verlagert sich der Kampf vom „War of Talents“ zum „War for Talents“. Der Fachkräftemangel wird immer spürbarer und ein starkes Employer Branding immer notwendiger: das Finden und Binden von Leistungsträgern. Unternehmen – insbesondere in der Dienstleistungsbranche – haben mit harten Rahmenbedingungen zu kämpfen: lange Arbeitszeiten und das oft zu Zeiten, während andere Freizeit haben, diskussionswürdige Lohnhöhe, Wettbewerber, die mehr zahlen. Hinzu kommt die herausfordernde Situation im „Peoples Business“ bei gestiegener Anspruchs- und Erwartungshaltung der Kunden, die Dienstleistung oftmals gemeinsam mit ihnen zu erbringen. Eine attraktive Arbeitgebermarke aufzubauen wird zunehmend zu einem „Muss“, um als Leuchtturm die Right Potentials, d.h. die richtigen Personen für die jeweilige Stelle anzuziehen und erfolgreich zu binden.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– was man unter Employer Branding versteht und welchen Prozessphasen es folgt
– wirksame Maßnahmen eines Employer Brandings
– wie Sie eine attraktive Arbeitgebermarke aufbauen
– welche Funktionen eine starke Arbeitgebermarke aus psychologischer Sicht hat

Prof. Dr. Ulf Sobek

Dipl.-Sportwissenschaftler, Hochschuldozent, Athletiktrainer DFB, zertifizierter Neurotrainer

Prof. Dr. Ulf Sobek arbeitet seit vielen Jahren als Trainer, Coach, Redner, Dozent und Referent sowohl im Gesundheitsbereich als auch im Leistungssport. Die Kombination von einem Trainer mit 30 Jahren Erfahrung und einem relativ jungen Wissenschaftler macht die Besonderheit von Ulf Sobek aus. Seine Erfahrung und sein Wissen bringt er nicht nur als Dozent und Referent für die DHfPG und die BSA Akademie ein, sondern auch für den DFB als Athletiktrainer in den U-Nationalmannschaften und für die DFB-Akademie. Neben seiner Arbeit bei verschiedenen Fußballbundesligisten ist Ulf Sobek auch international als Referent und Speaker tätig. Als Personal Coach verbindet er die klassischen Trainingsmethoden mit aktuellen Erkenntnissen des Neuro Performance Trainings. Als einer der wenigen Trainer in Deutschland ist er aktuell im Neuro Master Practitioner-Programm und hilft damit seinen Kunden, das Beste aus allen vorhandenen Anlagen zu machen.

Vorträge

Kann man mit einer Rohrzange eine Küche bauen? Neuroathletiktraining als Ergänzung zu den klassischen Trainingsmethoden

Inhalt und Ziel des Vortrags ist es, das moderne Trainingssystem des Neuroathletiktrainings (NAT) kennenzulernen. Dabei wird nicht nur auf die Neuroplastizität des Gehirns eingegangen, sondern auch auf das dem NAT zugrunde liegende Konzept. Die Hauptaufgabe unseres Gehirns ist es, das Überleben zu sichern. Um das zu gewährleisten, kann sich das Nervensystem in jedem Alter anpassen. Dies ermöglicht eine schnelle Änderung der Interpretation bezüglich Schmerz, Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Schnelligkeit. Ein optimales Zusammenspiel von visuellem, propriozeptivem und vestibulärem System bietet jedem Einzelnen Vorteile, denn jede Bewegung in Sport und Alltag ist vom Nervensystem als zentrale Leitstelle abhängig. Eine ganzheitliche Betrachtung von Training benötigt also immer auch eine neurowissenschaftliche Perspektive, statt einer ausschließlich biomechanisch-funktionellen Herangehensweise. NAT trainiert das Nervensystem durch spezielle Mobilitätsübungen sowie visuelle und vestibuläre Trainingsformen. Insbesondere dem visuellen System wird in der bisherigen Trainingsumgebung viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei sind gerade Kombinationen von visuellem und vestibulärem Training ein hervorragender Weg, um mit dem Nervensystem zu kommunizieren. Diese bessere Kommunikation kann helfen, Schmerzen zu lindern und das persönliche Leistungspotenzial auszuschöpfen. NAT kennt dabei keine Grenzen. Unabhängig davon, ob es im Bereich Fitness, Therapie, Gesundheit oder Leistungssport angewendet wird, die Vorteile sind umfassend wie bei kaum einem anderen Trainingssystem.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– die Hauptaufgaben und Arbeitsweisen des Gehirns
– die Arbeitsweisen der drei relevanten Steuerungssysteme
– die grundlegenden Prinzipien und Gesetze des neurozentrierten Trainings

Roman Spitko

Dipl.-Kaufm., Master in Commercial Law (ll.M.), Dozent DHfPG/BSA und ehem. Badminton-Nationalspieler

Roman Spitko schloss 2007 sein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Handel, Wirtschaftsprüfung, Steuern und Wirtschaftsinformatik an der Universität des Saarlandes ab. Seitdem ist er als Dozent, Referent, Autor und Tutor sowohl für die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement als auch für die BSA-Akademie tätig. Seit 2015 fungiert er zudem als Fachleiter Management/Ökonomie.

Von 1999 bis 2009 war Roman Spitko im Rahmen seiner Leistungssportkarriere Mitglied der Deutschen Badminton-Nationalmannschaft. Er errang dabei, neben vielen weiteren Auszeichnungen, mehrere deutsche Meistertitel im Doppel als auch mit der Mannschaft sowie die Silber- und Bronze-Medaille bei Team-Europameisterschaften. Außerdem war er Athletenvertreter des Verbandes.
Nach seiner aktiven Karriere begann Roman Spitko als Trainer und Betreuer für den BC Bischmisheim sowie für den Saarländischen als auch den Deutschen Badminton- Verband zu arbeiten und absolvierte 2011 die Ausbildung „Trainer A-Lizenz“.

Im Jahr 2012 schloss er zudem ein Master-Studium zum Master in Commercial Law (LL. M.) an der Universität des Saarlandes sowie an der TU Kaiserslautern erfolgreich ab.

Vorträge

Mit der richtigen „Content Strategie“ zu mehr Erfolg im Social-Media-Marketing

„Content is King“: Dieses berühmte Zitat von Bill Gates aus dem Jahr 1996 gilt gerade heutzutage mehr denn je.

Doch vielen Unternehmen ist gerade die Bedeutung von „Content“, also wertvollen Inhalten, nicht ganz klar. Stattdessen wird auf den Social-Media-Kanälen oftmals rein „werblich“ agiert. Mit Postings, die regelmäßig so aussehen:

„Werde Mitglied“ – „Kauf x“ – „Kauf y“ – „Melde Dich hier zu x an“

„Man ist ja auf Social-Media-Kanälen vertreten, um Marketing zu machen, sprich, um etwas zu verkaufen“, heißt es dann oft. Doch so wie oben beschrieben funktioniert es eben nicht mehr.

Die Fülle an Informationen, mit denen man heutzutage gerade auf den Social-Media-Kanälen konfrontiert wird, sorgt dafür, dass solche Informationen untergehen und nicht die gewünschte Wirkung erzielen. Zudem wollen Menschen, die die Social-Media-Kanäle nutzen, in der Regel nichts „verkauft bekommen“. Vielmehr wollen sie unterhalten, inspiriert, motiviert werden und evtl. auch etwas dazulernen.

In dem Zusammenhang ist es essenziell, dass man gerade als Unternehmen „wertvollen Content“ kreiert und diesen auch auf seinen Social-Media-Kanälen verbreitet.

Menschen folgen nur den Unternehmensprofilen, in denen sie einen Mehrwert für sich erkennen. Ein solcher Mehrwert liegt eben genau dann vor, wenn Menschen unterhalten, inspiriert oder motiviert werden oder etwas Hilfreiches erfahren, das sie ihren persönlichen Zielen oder Bedürfnissen näherbringt.

Das richtige „Content Marketing“ birgt enormes Potenzial. Gerade für Unternehmen der Fitness- und Gesundheitsbranche. Und dieses Potenzial gilt es, mit einer effektiven „Content Strategie“ zu nutzen!

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– warum „Content Marketing“ der Schlüssel zum Erfolg im Social-Media-Marketing ist
– was „wertvollen Content“ ausmacht
– wie man „wertvollen Content“ für das eigene Unternehmen kreieren kann
– wie eine erfolgreiche „Content Strategie“ für Ihr Fitnessstudio aussehen kann, um dadurch mehr Reichweite und schließlich mehr Mitglieder zu bekommen

Wiebke Starke

Physiotherapeutin, M. Sc.
Wiebke Starke ist Physiotherapeutin und hat ihren Master an der HAWK (Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Kunst) in Hildesheim absolviert. Sie arbeitet in einer Praxis in Hamburg. Ihre Schwerpunkte sind die Orthopädische Manuelle Physiotherapie und die Sportphysiotherapie. Ihr besonderes Interesse gilt den Themen HWS und Kopfschmerz. Sie arbeitete u. a. im Forschungsteam von Prof. Dr. Kerstin Lüdtke am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und publizierte zum Thema „Musculoskeletal dysfunction in migraine patients“.

Vorträge

Aus der Praxis: Wiebke Starke stellt einen Patienten vor, der während einer Skifahrt auf den Kopf stürzte und sich dadurch einen Bandscheibenvorfall in der HWS zuzog. Die klinische Beurteilung der Nervenleitfähigkeit ist in diesem Fallbeispiel der Leitfaden für die Progression in passiver und aktiver Therapie.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
• wie die sportphysiotherapeutische Praxis aussieht
• wie die klinische Beurteilung der Nervenleitfähigkeit funktioniert
• wie der Befund die Progression der Therapie bestimmt

Sarah Staut

Dozentin, Autorin und Tutorin an der DHfPG und BSA-Akademie und Fachautorin im BGM
Sarah Staut schloss 2016 erfolgreich den Master of Arts Prävention und Gesundheitsmanagement ab. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) sowie der BSA-Akademie. Als Fachautorin von Studien- und Lehrbriefen liegen ihre Arbeitsschwerpunkte im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Sie ist Projektleiterin der Kooperation zwischen der DHfPG und der Haufe Group, einem deutschlandweit führenden Anbieter von digitalen Arbeitsplatzlösungen und Dienstleistungen. Zudem ist sie Projektleiterin der Regionalgruppe Südwest des Bundesverbandes BGM. Praktische Erfahrungen im BGM sammelte sie in namhaften Unternehmen, wie beispielsweise Continental, unter anderem in den Bereichen Betriebliches Eingliederungsmanagement und psychische Gefährdungsbeurteilung sowie bei der Planung, Umsetzung und Evaluation betrieblicher Gesundheitsprogramme.

Vorträge

Nutzen und Wirksamkeit arbeitsweltbezogener Gesundheitsförderung und Prävention

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Entsprechende Aktivitäten sollen einerseits zu positiven Gesundheitseffekten bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führen, zum anderen aber auch einen ökonomischen Nutzen für die Unternehmen selbst mit sich bringen.
Mit kritischem Blick auf den derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand stellt sich die Frage, wann ein BGM am Erfolg versprechendsten ist, also welche Interventionen in Betrieben besonders wirksam sind und sowohl einen gesundheitlichen Nutzen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch eine Kostenwirksamkeit, z. B. in Form von verringerten Arbeitsunfähigkeitszeiten und/oder reduzierten Krankheitskosten, erwarten lassen.
Neben der wissenschaftlich nachgewiesenen Effektivität von Maßnahmen spielen jedoch noch weitere Faktoren, wie beispielsweise die Information zu BGM-Aktivitäten und die zielführende Kommunikation gegenüber den Beschäftigten, eine zentrale Rolle, um BGM erfolgreich umsetzen zu können. Darüber hinaus ist es unabdingbar, Maßnahmen nach den unternehmensspezifischen Bedingungen auszurichten.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welchen Herausforderungen sich Unternehmen stellen müssen
– welchen Stellenwert BGM-Ziele haben
– was die aktuelle Studienlage über Wirksamkeit und Nutzen von Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention aussagt
– welche Faktoren unabdingbar für ein erfolgreiches BGM sind

Die Bedeutung von Führungskräften als Multiplikatoren von Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung

Wirft man einen Blick in die Literatur zum Thema Personalführung, so kommt man an dem Begriff Mitarbeitermotivation selten vorbei. Dass motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen positiven Einfluss auf den Unternehmenserfolg haben, wurde wissenschaftlich mehrfach nachgewiesen. Dabei haben zahlreiche Faktoren Einfluss auf die Mitarbeitermotivation. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist dabei das Führungsverhalten.
Darüber hinaus sind Führungskräfte maßgebliche Multiplikatoren bei der Umsetzung von BGM-Maßnahmen. Als Schnittstelle zwischen dem BGM und den Mitarbeitern tragen sie entscheidend dazu bei, ihr Personal zur aktiven Nutzung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen zu motivieren und unterstützen zugleich die Durchführung. Dies verfolgt das Ziel, das Thema Gesundheit in alle Unternehmensbereiche zu integrieren und BGM voranzutreiben.
Leider zeigt sich in der Praxis häufig, dass sich nur wenige Beschäftigte an den Maßnahmen beteiligen, insbesondere dann, wenn Führungskräfte das BGM skeptisch betrachten oder sogar ablehnen. Hinzu kommt, dass eine langfristige Verhaltensänderung hin zu einem gesundheitsförderlichen Lebensstil für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine große Herausforderung darstellt.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welche unterschiedlichen Bedürfnisse und Ansprüche Mitarbeiter und Führungskräfte an ein BGM haben
– welche gesundheitspsychologischen Modelle eine Rolle spielen, z. B. für Verhaltensänderungen
– welche praktischen Tipps zur Motivationsförderung sich daraus ableiten lassen

Jens Vatter

Dipl.-Sportökonom, Eur. M. Sc. Health and Fitness, Head of Education EMS International am GluckerKolleg

Als Diplom-Sportökonom und European Master of Science in Health and Fitness beschäftigt sich Jens Vatter schon seit mehr als 18 Jahren intensiv mit der Kombination aus Ganzkörper-EMS und Functional Training. Als einer der führenden Experten und Head of Education für den Bereich EMS International am GluckerKolleg berät er namhafte Firmen weltweit und hat bereits mehr als 2.000 EMS- und Personal Trainer aus- und fortgebildet. In der EMS-Akademie, seiner Personal Training Lounge in Köln, entwickelt er neue Konzepte und optimiert die Schulungsabläufe und Trainingsstandards, mit denen Trainer und Coaches weltweit erfolgreich arbeiten. In seinen motivierenden Vorträgen, Seminaren und Workshops schafft er es immer wieder aufs Neue, die wichtigsten Ergebnisse aus Studien und Forschung verständlich zusammenzufassen und daraus unverzichtbare Empfehlungen und Tipps für den täglichen Einsatz in der Praxis abzuleiten.

Vorträge

Wie man mit reduziertem Einsatz von Equipment das Maximum aus jedem EMS-Training herausholt – weniger ist mehr!

Wie sieht eigentlich ein professionelles EMS-Training aus? Gerade in den sozialen Medien werden viele Konzepte präsentiert, die den Grundgedanken der Elektrostimulation immer weiter verwässern. Es herrscht bei vielen Trainern und Trainierenden Verunsicherung, ob man nicht zu wenig tut – gerade im Blick auf das ganze Zusatzequipment, das in den sozialen Netzwerken präsentiert wird. Entsprechend rüsten die Studios und Trainer immer mehr auf; es kommen Zusatzgewichte, Schlingentrainer, Vibrationsplatten, Kursformate etc. zum Einsatz. Am Ende bleibt das Gefühl, dass ein EMS-Training ohne Zusatzequipment kaum ausreicht, um die Kunden effektiv zu trainieren. Doch ist das wirklich so? Der Vortrag von Jens Vatter schafft Orientierung in diesem Dschungel und erinnert daran, was das Besondere am EMS-Training ist und was ein guter Trainer damit leisten kann.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie Sie auch ohne Zusatzgeräte die maximale Leistung ihrer Kunden abrufen können
– was die Reduzierung aufs Wesentliche für Kunden, Trainer und Studios bedeuten kann
– wie ein professionelles EMS-Training für langfristigen Erfolg sinnvoll aufgebaut werden kann
– reduce to the max!

Samir Vincevic

Geschäftsführer eines Unternehmens für Führungskräfteentwicklung, davor operativer Leiter bei MeridianSpa
Samir Vincevic ist Touristikfachwirt und zertifizierter Businesscoach, Trainer und Berater. Während des Traineeprogramms bei Aldiana erlernte er das Managen von großen Premium-Ferienclubs, bevor er zwei Jahre lang große Abteilungen leitete. Im Anschluss führte er fünf Jahre als Regional General Manager für Elixia Fitness & Wellness die Region Nord. Von 2004 bis 2017 war er für das operative Geschäft bei Meridian Spa & Fitness verantwortlich, zunächst als Bereichsleiter, ab 2012 als Geschäftsführer (stv.) der operativen Gesellschaften. Seit 2018 ist er als Dozent für die DHfPG/BSA-Akademie tätig und leitet das Unternehmen VIEL Coaching & Training. Dort ist eine seiner Hauptaufgaben die Weiterentwicklung von Führungskräften und Projektmanagern in „Emotionaler Intelligenz“. Er ist ein Menschenfreund, ein kreativer Realist, begeisterter Mitarbeiterentwickler und ehrgeiziger Umsetzer. Seine Grundprinzipien sind „Wirkung erzielen“, „PS auf die Straße bringen“ und „Menschen begeistern“.

Vorträge

Wie entwickelt man Mitarbeiter zu Leistungsträgern und wie entsteht der TOP-Team-Spirit, um die „Extrameile“ zu gehen

Häufig wird sich im Management von Fitness- und Gesundheitsunternehmen die Fragen gestellt, wie es gelingen kann, Mitarbeiter zu sehr guten Führungskräften zu entwickeln, wie man leistungsstarke Teams formt und wie man diese Leistung dauerhaft auf hohem Niveau hält.

Die Werkzeuge dafür sind weder komplex noch grenzen sie an Zauberei. Die Lösung heißt ganz einfach „Emotionale Intelligenz“ oder etwas trockener ausgedrückt „handlungsorientierte Psychologie“.

Eine wirkungsvolle Haltung der Führungskräfte und ein entsprechender „Werkzeugkasten“ mit wirkungsvollen Führungsmethoden und -techniken sind dabei die wesentlichen Voraussetzungen. Wenn man diese zielgerichtet einsetzt, erreicht man mit den Teams außergewöhnliche wirtschaftliche Ergebnisse und eine starke emotionale Bindung zum Unternehmen.

Führung ist nicht delegierbar. Sie beginnt immer bei dem Menschen im Unternehmen, der den höchsten Einfluss und die Entscheidungsgewalt hat.

Es erwartet Sie ein Rezeptbuch mit wirkungsvollen Werkzeugen – Leicht verständlich dargestellt, praxiserprobt und sofort umsetzbar.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie Motivation bei Mitarbeitern entsteht und nachhaltig bestehen bleibt
– was Sie als Führungskraft aktiv dafür tun können
– wie man Mitarbeiter „liest“ und sie zu Leistungsträgern entwickelt
– wie man leistungsstarke Teams formt und wie „Spirit“ entsteht
– wie sie diese neuen Erkenntnisse sofort in die Praxis umsetzen können

Der Blick über den Tellerrand lohnt! Was kann Sun, Beauty & Care von anderen Branchen lernen?

Arztpraxen, Fitnessstudios, Hotels und andere Dienstleistungsanbieter stehen im unternehmerischen Alltag oftmals vor ähnlichen Herausforderungen und Problemen. Die Lösungsstrategien können mitunter jedoch stark variieren und Unternehmen unterschiedlicher Ausrichtung können hier voneinander lernen. Deshalb ist ein Blick über den Tellerrand sehr sinnvoll. Manchmal ist es tatsächlich so, dass man die Idee einer Branche übernehmen kann, die zunächst als nicht vergleichbar eingeordnet wird.
Am Beispiel der Unternehmen der Meridian Spa & Fitness Gruppe soll vorgestellt werden, welche Konzepte und Strategien zur Steigerung der Dienstleistungsqualität und des Umsatzes eingeführt, mitunter wieder verworfen wurden oder sich auf Dauer bewährt haben. Welche Parallelen ergeben sich hieraus für die Sun, Beauty & Care-Branche und wie können die erfolgreichen Strategien in angepasster Form übernommen werden.
Darüber hinaus nimmt das Coaching von Führungskräften und die Weiterqualifikation von Fachkräften für die zukunftsorientierte Ausrichtung von Unternehmen der Sun, Beauty & Care-Branche eine wichtige Bedeutung ein. Im Fokus des Vortrags stehen daher praktikable Lösungsideen zur Steigerung der Dienstleistungsqualität und des Umsatzes. Zudem wird der Frage nachgegangen, welche Rolle dabei die Kompetenzen der Mitarbeiter spielen.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welche Konzepte und Strategien zur Steigerung der Dienstleistungsqualität und des Umsatzes anderer Branchen Erfolg versprechend sind
– wie Sie diese im Bereich Sun, Beauty & Care in der Praxis umsetzen können
– warum die Mitarbeiter für die zukunftsorientierte Ausrichtung von Unternehmen eine zentrale Ressource sind

Den Verkauf von stoffwechselaktivierenden Anwendungen durch hohe Beratungsqualität steigern

Die Angebotspalette in der Sun, Beauty & Care-Branche hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erweitert. Neben den „klassischen“ Besonnungen rücken weitere umsatzstarke Zusatzangebote in den Fokus. Hierzu gehören z. B. Lichtanwendungen und Body-Druckwellenmassagen. Im Mittelpunkt des Kundeninteresses stehen dabei die Reduktion von Figur- und Cellulite-Problemen, die Verbesserung des Hautbildes sowie die Steigerung von Attraktivität und Wohlbefinden. Wichtige Motive zur Inanspruchnahme dieser Anwendungen sind die idealerweise sofort spürbaren und möglichst auch sichtbaren Ergebnisse. Durch die genannten apparativen Beauty & Care-Anwendungen kann eine Art „Bio-Turbo“ eingeschaltet werden, der Stoffwechselprozesse anregt und so den zentralen Beautyproblemen entgegenwirken kann. Ein Muss dabei sind qualifizierte Mitarbeiter, die in der Lage sind, ihre Kundinnen und Kunden mit Hautalterungs-, Cellulite- und Figurproblemen seriös und zielorientiert zu beraten und geeignete Anwendungen durchzuführen. Im Vortrag werden zum einen verschiedene apparative Anwendungen zur Reduktion zentraler Beautyprobleme vorgestellt, zum anderen wird gezeigt, warum eine seriöse und zielgruppenorientierte Beratung für den Unternehmenserfolg unerlässlich ist. Kompetenz, Vertrauen und eine angenehme Atmosphäre sind zwingende Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Vermarktung.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welche Anwendungen im Bereich Sun, Beauty & Care für Kundenzufriedenheit und Umsatzsteigerung Erfolg versprechend sind
– warum die Beratungskompetenz der Mitarbeiter hierbei eine zentrale Rolle einnimmt

Oliver Walle

Dozent und Berater für Betriebliches Gesundheitsmanagement
Oliver Walle ist Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement und BSA-Akademie, Geschäftsführer eines BGM-Beratungsunternehmens sowie stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes BGM. Als Experte für den strategischen Aufbau und die Steuerung eines BGM berät er bundesweit namhafte Unternehmen auch in Demografieprojekten sowie bei der Gestaltung gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen.

Vorträge

Welche Potenziale bieten digitale Anwendungen zur Unterstützung der Mitarbeitergesundheit?

Fitnesstracker, Sensoren und auch das Smartphone selbst bieten immer mehr Möglichkeiten für eine permanente Datenerfassung, seien es die täglichen Schritte, die Herzaktivität oder die Schlafqualität. Im betrieblichen Umfeld tut man sich nach wie vor schwer, digitale Lösungen für die Gesundheitsförderung oder das Gesundheitsmanagement einzusetzen. Die Gründe hierfür reichen von Datenschutzbedenken über die damit verbundenen technischen Herausforderungen bis hin zum nicht erkennbaren Nutzen für das Unternehmen.

Nutzbringend sind, Stand heute, Informationssysteme für die Beschäftigten über Aktivitäten im BGM sowie für die Buchung von Maßnahmen über Internetportale. Als weniger tauglich haben sich Apps erwiesen, die direkt auf die Verhaltensprävention abzielen. Vielfach werden sie nur von gesundheitsaffinen Beschäftigten genutzt, die ihr eigenes Verhalten dokumentieren möchten. Risikopersonen hingegen werden in der Regel nicht erreicht. Neue Möglichkeiten ergeben sich durch E-Health-Lösungen, die gerade für diese gesundheitlich betroffenen Mitarbeiter spannende Einsatzmöglichkeiten bieten. Ab 2020 greift das neue Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG), durch welches Ärzte Gesundheits-Apps verschreiben können. Der Vortrag stellt diese neuen Möglichkeiten dar und zeigt auf, welche Sensoren und Apps in der Gesundheitsförderung und Prävention eher als Spielerei zu betrachten sind und welche Lösungen im Rahmen eines BGM nutzbringend eingesetzt werden können.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– in welcher Form digitale Lösungen in einem BGM aktuell zum Einsatz kommen
– welche Anforderungen Unternehmen an Apps und Dienstleister stellen
– welche Einsatzszenarien sich durch E-Health-Lösungen ergeben

Mitarbeiter binden und Fachkräfte gewinnen

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) erlebt einen tiefgreifenden Wandel. Zielten bislang Angebote zur Gesundheitsförderung oder der Aufbau eines BGM primär darauf ab, Krankenstände zu senken und die Arbeitsfähigkeit bis zur Rente zu sichern, so setzen immer mehr Unternehmen parallel oder sogar ausschließlich auf die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität. Und genau hier leistet BGM einen wertvollen Beitrag, da gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung, ein wertschätzender und partizipativer Führungsstil sowie attraktive Angebote zur Fitness- und Gesundheitsförderung für immer mehr Arbeitnehmer bei der Arbeitsgeberwahl mitentscheidend sind. Gerade die Generationen Y (ab 1985 Geborene) und Z (ab 1995 Geborene) treiben den Wandel in der Arbeitswelt und das neue Verständnis von Arbeit, Freizeit und Familie voran. Für das BGM bedeutet dies, zielgruppenspezifische Maßnahmen anzubieten, die eben nicht nur das Beheben von Gesundheitsproblemen zum Ziel haben, sondern auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgerichtet sind und letztlich auch einen Fun-Faktor beinhalten. Der Vortrag zeigt auf, welche Erwartungen gerade jüngere Beschäftigte an ihre zukünftigen Arbeitgeber haben und wie ein BGM zur Erhöhung der Arbeitgeberattraktivität gestaltet werden muss.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welche Erwartung Beschäftigte an Arbeitgeber und an ein BGM haben
– warum Firmenfitness zur Arbeitgeberattraktivität beiträgt
– warum New Work und Work-Life-Blending in keiner BGM-Konzeption mehr fehlen dürfen

Simon Wentzel

Wirtschaftswissenschaftler mit mehrjähriger Erfahrung im Sportmarketing und als Berater von Profisportlern
Simon Wentzel erlangte seinen Abschluss Bachelor of Arts an der Jadehochschule in Wilhelmshaven, wo er Wirtschaftswissenschaften mit den Schwerpunkten Marketing und Personalmanagement, Führung und Organisation studierte. Während des Studiums arbeitete er für den Basketballbundesligisten New Yorker Phantoms Braunschweig im Eventmanagement und Marketing. Im Anschluss an diese Tätigkeit wechselte er zum damaligen ProA-Ligisten UBC Tigers Hannover, wo er unter anderem als stellvertretender Pressesprecher sowie als Marketing- und Sponsoringbeauftragter fungierte. Sein Masterstudium in Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Sportmanagement absolvierte er an der Hochschule Koblenz/RheinAhrCampus in Remagen. Parallel zu diesem Studium erweiterte er seine praktischen Erfahrungen im Sportbusiness am Lehrstuhl von Prof. Dr. Lutz Thieme im Fachbereich Sportmanagement sowie im Scouting und in der Spielerberatung von Profisportlern bei der Slammers Basketball Agency.

Vorträge

In welcher Weise die global wachsende Gamerschaft Einfluss auf die Fitness- und Gesundheitsbranche nehmen wird

Gaming boom weltweit!
Und ein Ende des Wachstums ist nicht in Sicht – ganz im Gegenteil.
Die Gaming-Branche sucht nach immer neuen Wegen, um das bereits beachtliche Wachstum weiter zu beschleunigen. Hierbei entwickelt sich der auf dem Gaming basierende eSport immer mehr zu einer der größten sportgesellschaftlichen Bewegungen der jüngeren Zeit und ist inzwischen auch in Deutschland in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Zahlreiche (Groß-)Unternehmen haben die noch junge Disziplin und ihr Potenzial bereits für sich entdeckt.
Vieles deutet darauf hin, dass sich ein Engagement der Fitness- und Gesundheitsbranche im eSport auch auf ihr Wachstum positiv auswirken wird. Sowohl in der Erschließung neuer Märkte und Zielgruppen, der Erweiterung des Angebotsportfolios, dem Ausbau der medialen Reichweite als auch in der Intensivierung der Kundeninteraktion bieten sich für Fitness- und Gesundheitsanbietern eine Vielzahl an interessanten neuen Möglichkeiten.

Erfahren Sie absolute Insiderinformationen über einen jungen, aufstrebenden und derzeit noch völlig unterschätzten Markt sowie die immensen Chancen, die er für die Fitness- und Gesundheitsindustrie bereithält!

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– die wichtigsten Basics zum Gaming und eSport
– wie der Gaming- und eSport-Markt global und speziell in Deutschland aufgebaut ist
– warum sich die Fitness- und Gesundheitsbranche zukünftig mit der Thematik beschäftigen muss
– die Chancen und die daraus abgeleiteten Handlungsfelder für Fitness- und Gesundheitsanbieter