Schmerz ist kein reines Symptom – er ist eine Entscheidung des Gehirns auf wahrgenommene Bedrohung. Der Vortrag zeigt praxisnah, wie ein neurozentrierter Ansatz hilft, diese Schutzmechanismen zu verstehen und gezielt zu verändern. Teilnehmer erfahren, wie visuelle, vestibuläre und propriozeptive Reize die Trainingsreize beeinflussen und wie sich das Nervensystem in der Schmerztherapie als zentrales Steuerorgan nutzen lässt. Mit einfachen Tests und Übungen können Trainer und Therapeuten unmittelbar ihre Arbeit verbessern, individuelle Schmerzursachen erkennen und neue Bewegungsqualität schaffen – jenseits klassischer Dehnung und Kräftigung.